You´ll never walk alone!

Basketball. Sport. Großes Getöse und viel Tamtam. Cheerleader, wummernde Dancetracks und HipHop. Rund um die Spiele in der BekoBBL gibt es in der Regel vieles, was eigentlich nichts mit Sport zu tun hat. In Göttingen war das gestern anders. Der ganze Quatsch blieb außen vor.

Nach der Tragödie um die BG Göttingen, die auch mich ziemlich geschockt hatte,  war ich gespannt, wie es sich anfühlen würde, wenn die Baskets nur knapp eine Woche danach zum Auswärtsspiel antreten müssen. Es war ein komisches Gefühl. Vor dem Spiel. Als der Ball einmal unterwegs war, war alles gut. Bis zum Spielende. Schlagartig war sie wieder da. Diese Leere, dieses bedrückende Gefühl.

Die Basketball-Gemeinde in Deutschland ist eine relativ verschworene Gemeinschaft. Es ist eben (noch) nicht der Massensport, die Fans halten zusammen. Natürlich gibt es auch hier die üblichen Rivalitäten. Aber dieser Abend in Göttingen zeigte, dass das eben kein Fußball ist.

Beide Fangruppen, alle Zuschauer standen nach dem Spiel auf – und schwiegen. Von der bedrückten Stille bis zu den Anfeuerungsrufen und wieder zurück in anderthalb Stunden. „You´ll never walk alone“ – das Banner hielten beide Fangruppen hoch, Gerry und die Pacemakers sangen. Und ich hatte einen fetten Kloß im Hals.

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