Das wichtigste Spiel des Jahres

„Ihr seht ja selbst, wie es den Jungs geht. Die Stimmung ist sehr gut. Die zwei freien Tage haben extrem gut getan.“ Baskets-Coach Mike Koch ist nach dem Donnerstagstraining gut gelaunt, genauso wie sei Team. Kyle Weems und Jamel McLean ziehen sich gegenseitig auf, Coach Koch bezichtigt Fitnesstrainer Julian Morche eine komplette Großpackung Haribo während des Trainings alleine vertilgt zu haben. Die Empörung ist groß, Morche läuft rot an wie ein Puter. „Schreibt das,“ ruft David McCray, „der Fitnesstrainer hat einen Sonnenbrand im Gesicht!“

Vaden im Training, Einsatz fraglich

Die Laune könnte also kaum besser sein. Und doch kommt trotz aller Späße die Vorbereitung auf das aktuell wichtigste Spiel der bisherigen Saison nicht zu kurz. Seit Dienstag arbeiten die Baskets hochkonzentriert an der Vorbereitung auf die Partie gegen den FC Bayern München. Immer wieder werden die Systeme durchgegangen, Spielzüge geprobt, offensiv wie defensiv.

Seit Dienstag hat auch Robert Vaden wieder mit dem Mannschaftstraining begonnen, zunächst nur kurz, dann immer länger. Ob es für einen Einsatz am Samstag reicht, entscheidet sich kurzfristig: „Es kann noch so viel passieren“, so Koch. Nicht reichen wird es für Andrej Mangold. Der Langzeitverletzte kommt kurz vor Ende der Einheit aus dem Kraftraum in die Halle – mit seinem Spezialschuh, der seinen verletzten Knöchel schützt. Vor dem Spott der Kollegen schützt er allerdings nicht.

Sollten die Baskets am Samstagabend gewinnen, sind sie sicher in den Playoffs, der Etat für die kommende Saison wäre deutlich höher, als bei einem Scheitern. Die Planungen für die neue Spielzeit könnten endlich konkreter werden. Selbst bei einer Niederlage sind die Bonner noch nicht definitiv ausgeschieden. Es gibt zahlreiche Szenarien:

Optimismus bei den Baskets

Allen Rechenspielen zum Trotz: bei den Baskets herrscht Optimismus. Alle freuen sich auf die Partie. „Ein ausverkaufter Telekom Dome, das ist schon fast ein Playoff-Spiel. Was willst du  noch mehr?“, fragt Coach Koch. Und weiter: „In der vergangenen Saison hatten wir die gleiche Situation. Da hatten wir Frankfurt im Do or Die Spiel. Jetzt sind es eben die Bayern. Ob das schwieriger ist? Für München geht es um nichts mehr, sie sind sicher qualifiziert. Wir spielen zuhause, vor 6000 Fans, ich möchte in dieser Phase gegen keinen anderen Gegner auswärts spielen.“

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