Das Korsett hält

Die Zeit der schlechten Nachrichten scheint bei den Telekom Baskets Bonn vorbei zu sein. Nach Trainerwechsel und Verlust zweier deutscher Talente stricken die Macher inzwischen am Team für die kommende Spielzeit. Und so konnten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gleich zwei wichtige Neuigkeiten verkündet werden.

Mit Benas Veikalas bleibt der beste Distanzschütze der Bonner auch weiterhin auf dem Hardtberg. Dass es sowohl seiner, als auch Wunsch des Vereines war, ist keine Neuigkeit. Dass es dann doch endlich zu einer Einigung kam umso erfreulicher. Der „Mann der niemals aufgibt“ wird seine kämpferische und menschliche Qualität auch in den kommenden beiden Jahren für die Baskets in die Waagschale werfen. Eine Qualität, die ihn weiter zu einer Identifikationsfigur der Baskets machen kann.

Und auch mit der zweiten Weiterverpflichtung können sich die Anhänger der Baskets bestens identifizieren. Kaum einer verkörperte in der abgelaufenen Spielzeit den „Baskets-Spirit“ besser als Jamel McLean. Von Sportmanager Andreas Boettcher als „beste Nachverpflichtung“ der Baskets aller Zeiten geadelt, schaffte es McLean trotz Verletzung binnen kürzester Zeit zum Publikumsliebling. Mit vorbildlichem Einsatz und Kampfgeist beherrschte er defensive und offensive Körbe und wurde so zum besten Rebounder seines Teams. Außerdem brachte er es auch bei den Durchschnittspunkten auf den zweiten Platz.

Mit Veikalas und McLean haben die Baskets es geschafft, zwei der wichtigsten Korsettstangen der vergangenen Saison zu halten. Ein riesiger Schritt in Richtung „Playoffkandidat“ wäre es, wenn auch Spielmacher Jared Jordan noch gehalten werden könnte. Der beste Vorlagengeber der Liga fühlt sich wohl in Bonn, würde aber auf seinen Lieblings-Coach, Mike Koch, und einen seiner besten Kumpels, Chris Ensminger, in Zukunft verzichten müssen. Da allerdings weder Koch derzeit einen neuen Job hat, noch Ensminger Jordan in die zweite Liga wird locken können, sind die Chancen auf eine weitere Verpflichtung da. Es bleibt abzuwarten, ob Jordan bereit ist, einen neuen Vertrag in Bonn zu unterschreiben, unmöglich ist es nicht.

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