Steve Wachalski kommt an den Rhein

Die Telekom Baskes Bonn sind auf der Suche nach einer Verstärkung fündig geworden. Für die kommenden beiden Jahre spielt Steve Wachalski auf dem Hardtberg. Der 30-jährige Deutsche kommt vom Mitteldeutschen BC an den Rhein.

Bei den „Wölfen“ war Wachalski in allen Spielen der vergangenen Saison im Einsatz und erzielte dabei im Schnitt 6,2 Punkte und holte 2,8 Rebounds. Für Baskets-Trainer Matthias Fischer ist er eine wichtige Ergänzung des Kaders: „Es war uns wichtig, einen Spieler zu finden, der über reichlich Erstliga-Erfahrung verfügt“, umschreibt Fischer. „Er ist ein schneller Vierer, der uns aus der Rolle des Backups heraus weiterhilft. Dank seines guten Wurfs kann er bis hinaus an die Dreierlinie gehen, was uns vor allem im Angriff viel Raum für Variabilität gibt.“

Und auch der Spieler selbst ist froh über seine neue Aufgabe: „Bonn ist einer der traditionsreichsten Standorte in der Beko BBL und der bislang größte Verein meiner Karriere“, so der 30-Jährige. „Ich bin gespannt auf die kommende Saison und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Coach Fischer.“

Wachalskis Karriere begann mit zwei Jahren in der „Jungen Liga“ in Diensten Osnabrücks. Dabei empfahl er sich zur Spielzeit 2010/2011 erstmals für die Beko BBL. Im Trikot des BBC Bayreuth etablierte er seinen Ruf als von der Bank kommenden „Energizer“, woraufhin ihn im folgenden Sommer der Mitteldeutsche BC verpflichtete, um in der ProA die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die erste Liga zu realisieren.

„Steve hat in Basketballdeutschland schon viel gesehen und bringt mit seiner Routine eine gewisse Ruhe mit ins Team“, so Coach Fischer. „Er ist kein Spieler, der Dinge forciert, wodurch er uns an beiden Enden des Feldes Stabilität und Sicherheit gibt.“

Auch in Sachen Europapokal gibt es Neuigkeiten: die Baskets spielen in der kommenden Saison im Eurocup, der zweithöchsten europäischen Spielklasse. „Wir freuen uns über den Aufstieg, der sportlich natürlich eine große Herausforderung bedeutet“, so Baskets-Präsident Wolfgang Wiedlich. Headcoach Fischer zeigte sich auch hier erfreut: „Das ist etwas ganz besonderes für mich und das Team. Wir werden alles dafür tun, eine gute Rolle in diesem hochklassigen Wettbewerb zu spielen.“

Die Baskets vertreten zusammen mit ALBA Berlin, ratiopharm ulm und Artland Dragons die deutschen Farben im Eurocup. Zur kommenden Saison wird der von 32 auf 48 Mannschaften erweitert, die zunächst in zwei regionalen Spielrunden in acht Gruppen zu je sechs Teams um die ersten drei Gruppenplätze spielen. Die besten drei Teams jeder Gruppe spielen danach mit den acht Mannschaften der Euroleague, die es nicht in die Runde der letzten 16 schaffen, um den Einzug ins Achtelfinale.

Wer die Bonner Gegner in der ersten Gruppenphase sein werden, entscheidet sich am 5. Oktober 2013, wenn in Barcelona die Eurocup-Auslosung stattfindet.

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