Es geht wieder los

Es wurde langsam Zeit: Die neue Saison der BekoBBL ist gestartet, die Telekom Baskets Bonn haben den Ligabetrieb wieder aufgenommen. Und das, wie zu erwarten war, mit einem Gänsehautmoment. Der Supportes Club Bonn hatte einmal mehr eine tolle Choreo zum Beginn der neuen Spielzeit auf die Beine gestellt. Und auch wenn sie vom Pathos her nicht an die der vergangenen Saison heran reichte, auch diese Mal musste sich der ein oder andere Fan eine Träne aus dem Auge wischen.

Das Spiel danach gegen die Bayern hielt, was es versprach. Großer Kampf gegen den selbst ernannten Meisterschaftsfavoriten, bei dem es die Baskets lange schafften, in Schlagweite zu bleiben. Erst in den letzten Sekunden zogen die Bayern im ausverkauften Telekom Dome dann die wenigen Punkte davon, die zum Sieg nötig waren. Am Ende stand für die Baskets eine knappe 82:87-Auftaktniederlage.

Coach Matthias Fischer konnte der Partie dennoch einige positive Punkte abgewinnen: „Wir haben eine Partie gesehen, die lange offen war und nur durch Nuancen entschieden wurde. Mit Benas Veikalas hat unser bester Werfer am Ende zwei offene Schüsse, die beide nicht reingehen – aber es waren genau die Optionen, die wir haben wollten. München ist am Korb unheimlich tief besetzt und hat Inside immer wieder seine Optionen gesucht. Das haben wir erst ab dem zweiten Viertel besser in den Griff bekommen. Als wir auf 13 Punkte weg waren, hat Bayern seine Plays sehr gut durchgelaufen und ist so wieder ran gekommen. Bei uns war vielleicht ein Faktor, dass wir bei 59 Prozent Trefferquote von der Freiwurflinie zu viel haben liegen lassen.“

Und das war auch einer der wenigen Punkte, die für Kritik sorgten. Hätten die Baskets ihre zahlreichen Chancen von der Linie genutzt, wären die beiden vergebenen Dreier am Ende egal gewesen. Und gegen Teams, die nicht mit vier Centern antreten, werden die Bonner sicher auch unter den Körben wieder besser aussehen, zumal Nachwuchsmann Enosch Wolf beim Saisonstart für die Bonner nicht zum Einsatz kam.

Viel Zeit zum Grübeln über die Niederlage bleibt nicht. Schon am Sonntag steht Spiel zwei an. Dann müssen die Baskets auswärts in Tübingen antreten. Am kommenden Mittwoch sind die Bonner dann Gastgeber für Neuling RASTA Vechta. Hochball ist um 19.30 Uhr.

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