Klatsche gegen ALBA

Das war nichts: Gegen ALBA Berlin kassierten die Telekom Baskets am Dienstagabend eine herbe Klatsche zum Auftakt der diesjährigen EuroCup-Saison. Mit 65:86 mussten sich die Bonner am Ende im zweithöchsten europäischen Wettbewerb geschlagen geben. Jamel McLean und Benas Veikalas waren mit je 14 Punkten erfolgreichste Werfer der Baskets.

Wenn man ein positives Fazit ziehen möchte, könnte man sagen, dass immerhin die Spielzeit relativ ausgeglichen auf die Mannschaft verteilt war. Immerhin durften auch Enosch Wolf, Steve Wachalski und Florian Koch mehr als nur zwei Minuten auf dem Feld stehen. Allerdings bekamen sie diese Spielzeit erst, als das Spiel im Grunde schon gelaufen war.

Die Baskets rannten vom ersten Viertel an ihren Gegnern hinterher. Sie fanden einfach kein Mittel gegen die Distanzschüsse der Berliner. Mit einer unglaublichen Dreierquote von knapp 71% gingen die schließlich aus dem Spiel, in der ersten Halbzeit lag sie sogar bei 75%. Bonn mühte sich redlich, wusste an diesem Abend aber einfach keine Antworten. Zumal auch die eigenen Distanzschützen nicht mehr als Durchschnitt ablieferten.

Deutlich verbessert zeigten sich die Hausherren von der Freiwurflinie. Mit der machte vor allem Jamel McLean ein ums andere Mal Bekanntschaft. Und es schien zumindest an diesem Abend fast eine Freundschaft zu entstehen – nach zuletzt schwachen Quoten, lieferte der Bonner Center diesmal solide 83%. Trotzdem war er nach dem Spiel ziemlich angefressen: „Berlin hat heute sprichwörtlich die Lichter ausgeschossen. Wir haben versucht sie am Brett zu attackieren und ihre Innenspieler in Foulprobleme zu bringen, was uns zeitweise ganz gut gelungen ist. Insgesamt war das sicher nicht unser bestes Spiel, weswegen wir es schnell werden abhaken können, um den Fokus auf die anstehenden Aufgaben zu richten.“

Im vierten Viertel nahm ALBA dann einen Gang raus und Bonn kam endlich auch zu einfachen Punkten. Am Ende stand dennoch eine enttäuschende Niederlage – vielleicht gerade zum rechten Zeitpunkt. Nach drei Siegen in Folge in der BekoBBL, sind die Baskets zumindest wieder auf dem harten Boden der Tatsachen angekommen.

Das sah auch Baskets-Coach Mathias Fischer ein: „Gratulation an Berlin zu einem großen Spiel. ALBA hat heute seine Stärke am Brett als auch aus der Distanz bewiesen. Jedes Mal, wenn wir ihnen die Würfe von außen wegnehmen wollten, haben sie uns am Brett enorm weh getan. Wir müssen aus dieser Niederlage lernen, schon im nächsten Spiel direkt vom Start weg bereit zu sein.“

Am Sonntag geht es für die Baskets in der Liga weiter. Um 17 Uhr kommt Phoenix Hagen in den Telekom Dome.

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