Eine beeindruckende Reise

Es war eine Reise voller beeindruckender Ereignisse. Zunächst war da die Halle. Ein interessanter Kuppelbau mit noch interessanterem Deckenmuster. Mit Kuppeln und Decken kennen sich die Römer ja aus. Dass sie das auch beim Basketball tun, wurde gleich zu Beginn des EuroCup-Spiels gegen die Telekom Baskets klar. Die Bonner schienen zu beeindruckt von Stadt, Halle und Name und kassierten innerhalb weniger Minuten einen 11:0-Lauf der Gastgeber. Coach Mathias Fischer nahm eine Auszeit, um seinen Spieler etwas den Druck zu nehmen und sie daran zu erinnern, dass sie mit einer beeindruckenden Serie von sieben Ligasiegen in Folge in die ewige Stadt gereist waren. Er hatte Erfolg. Sein Team traf jetzt die besseren Entscheidungen und kämpfte sich ins Spiel.

Im zweiten Viertel drehte vor allem Benas Veikalas auf. Der Litauer, in beeindruckender der Form seines Lebens, versenkte vier Dreier ohne Fehlwurf. Seine Mannschaftskameraden nahmen die Römer regelrecht auseinander. Die Hausherren waren geschockt. Alles, was bei den Baskets funktionierte, ging bei ihnen schief. Und auch ein kurzes Zwischenhoch nach der Pause beeindruckte die Gäste nicht. Sie hatten dieses Spiel fest im Griff. Das lag auch und vor allem am „besten Pointguard der Welt“, Jared Jordan, der die Fäden des Spiels in der Hand hatte und immer dann daran zog, wenn es nötig erschien. Die Baskets brachten das Spiel souverän nach Hause. Das beeindruckte auch die Kommentatoren von Eurosport.

Die waren auch begeistert von der Stimmung in der Halle. Dass diese spätestens nach zehn Minuten nur noch von den rund 40 mitgereisten Bonner Fans kam, schien ihnen dagegen nicht aufzufallen. Die Bonner Anhänger waren über die Aussenmikrofone des Fernsehsenders deutlich zu hören. Die aus dem Dome bekannten Gesänge klangen aus der ewigen Stadt bis ins heimische Wohnzimmer. Auch das war beeindruckend.

Den Tag nach dem 85:75-Auswärtssieg nutzten die Baskets noch zum Sightseeing in der italienischen Hauptstadt – und zeigten sich in verschiedenen sozialen Netzwerken, klar, beeindruckt. Tony Gaffney und Jamel McLean schickten Fotos von der Papstaudienz in die Heimat, die Reisegruppe Mangold, McCray, Koch, Suciu, Pohl und Schröder stellte sich zum Gruppenfoto im Kolosseum auf. Am Abend geht dann der Flieger in die Heimat, wo am kommenden Sonntag die Partie gegen Serienmeister Bamberg ansteht. Die Baskets wollen ihre beeindruckende Serie fortsetzen.

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