Lange mitgehalten

Es war ein Schritt nach vorne, den die Telekom Baskets in München gemacht haben. Zwar kein riesiger, denn für einen Sieg im Audi Dome hat es nicht gereicht, aber immerhin war zu erkennen, dass die Mannschaft wollte. Lange konnten die Männer von Coach Mathias Fischer das Spiel offen gestalten. Am Ende setzte sich der souveräne Tabellenführer mit seiner deutlich längeren Bank durch.

Die Bonner wollten München müde spielen. Die mussten noch wenige Tage zuvor in Tel Aviv eine knappe Niederlage einstecken und waren erst am Freitag wieder zuhause angekommen. Hier sahen die Bonner Coaches eine Chance, bei nachlassender Kraft doch einen Sieg entführen zu können. Allerdings nutzte Bayern-Trainer Pesic seine Wechselmöglichkeiten perfekt aus, so dass es nichts wurde mit Müdigkeit und dem Bonner Plan.

Zudem schienen die Baskets zwischenzeitlich etwas kopflos. Jared Jordan hatte Mühe, das Spiel unter Kontrolle zu bekommen, Benas Veikalas sucht derzeit nach seiner Form, Tony Gaffney müht sich redlich und wird langsam wieder zu einem Faktor. Aber zeitweise bekamen sie keine Struktur in die Partie, suchten zu schnelle Abschlüsse und besannen sich nicht auf ihre Stärken.

Dennoch konnten die Baskets am Ende zufrieden sein. Das nützt aber alles nichts, wenn sie nicht endlich ihren Heimkomplex ablegen. Sonntag ist die nächste Chance dazu. Die Bonner empfangen Frankfurt im Telekom Dome. Es wird Zeit für einen Heimsieg. Einfach mal machen.

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