Rock am Ring oder nicht – noch keine Entscheidung

© Sebastian Derix

Im Streit um die Namensrechte an der Marke „Rock am Ring“ standen sich heute die beiden Gegner vor dem Landgericht Koblenz gegenüber. Die neuen Ringherren, die Firma Capricorn, und der Insolvenzverwalter wollen Ex-Veranstalter Marek Lieberberg per einstweiliger Verfügung verbieten, den Namen Rock am Ring weiter zu nutzen. Lieberberg selbst sagt, er sei der alleinige Rechteinhaber und habe damit auch die Entscheidungsfreiheit, was er damit mache.

Das Gericht deutete in der Verhandlung heute an, es sei nicht sehr wahrscheinlich, dass die Rechte alleine bei einer Person, also Lieberberg, liegen könnten, sagte Gerichtssprecher Ludger Griesar. Vielmehr sei es wahrscheinlich, dass die „Erfindung“ von Rock am Ring eine Gemeinschaftsproduktion der damaligen Veranstalter und der Verwalter des Nürburgringes gewesen sei. Dann aber kam Lieberberg und brachte neue „Beweismittel“ mit. Die Tendenz die Verfügung zuzulassen hatte sich vorerst erledigt.

„Das Gericht unter der Vorsitzenden Ingrid Metzger sah die Notwendigkeit, die Situation neu zu bewerten“, so Griesar. Eine Entscheidung soll jetzt am nächsten Montag fallen. Möglich sei aber auch, dass das Gericht dann noch immer nicht zu einem Urteil kommt. Gegen eine Entscheidung könnten dann natürlich immer noch Rechtsmittel eingelegt werden. Ob der Namensstreit bis zum Ortstermin von Lieberberg mit den Verantwortlichen in Mönchengladbach Mitte Juli beendet ist, darf getrost bezweifelt werden.

 

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