Es geht los

© Sebastian Derix

(v.l. Angelo Caloiaro, Dirk Mädrich, Tadas Klimvicius, Mickey McConnell, Sportmanager Michael Wichterich)

Schon im vergangenen Jahr gab es zum Trainingsstart der Telekom Baskets die Einladung an die lokalen Journalisten, das neue Personal kennen zu lernen. Auf dem Weg zur rheinischen Tradition flatterte also auch in diesem Jahr die elektropostalische Aufforderung ins Haus, den Neuverpflichtungen am Ende des ersten offiziellen Arbeitstages auf die Finger zu schauen. Nach einem langen PR-Tag mit Foto-Shooting und allem drum und dran saßen also am Montagabend vier mehr oder weniger fitte Neuzugänge im Konferenzraum des Telekom Domes und stellten sich den Fragen der Journaille.

Den aufgewecktesten Eindruck machten dabei Dirk Mädrich (in Zukunft mit der #5) und Mickey McConnell (#4). Der deutsche Center hat sich inzwischen schon in Bonn eingelebt. Die Nähe zum Rhein, zu seiner Heimatstadt Moers, das alles habe ihm den Beginn seiner Bonner Zeit erleichtert, sagt Mädrich. Mitspieler McConnell gibt den amerikanischen Strahlemann. Professionell lächelt er in die Kameras, sagt die Sätze, die Verein und Medien hören wollen – alles toll, super Empfang, freue mich auf die Vorbereitung und die Saison.

Noch ein wenig schüchtern wirkte der effektivste Spieler der vergangenen Saison, Angelo Caloiaro (#9). Er wolle den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. Dafür seien Bonn und die Telekom Baskets die richtige Station. Die Organisation, die Halle, die Bedingungen im Umfeld seien eine Nummer größer und professioneller als bei seinem Ex-Verein in Weißenfels.

Noch ruhiger zeigte sich der letzte Neuzugang der Preseason, Tadas Klimavicius (#11). Der erfahrene Litauer scheint kein Mann großer Worte zu sein. Zumindest hielt er sich doch deutlich im Hintergrund. Der Schritt nach Bonn und in den EuroCup sehe er nicht als Rückschritt an, auch wenn er in der Vergangenheit regelmäßig in der EuroLeague an den Start ging. Er freue sich, endlich wieder regelmäßiger und länger auf dem Parkett stehen zu können.

Bei der Frage nach den Saisonzielen waren sich die Neuzugänge allerdings einig. Natürlich will jeder Spieler Spiele gewinnen – und damit auch die Meisterschaft. Das sei durchaus legitim, sagte Sportmanager Michael Wichterich. „Es wäre auch falsch, wenn sie etwas anderes sagen würden.“ Dennoch sei es wahrscheinlicher, dass am Saisonende doch eine andere Mannschaft ganz oben steht. Vorgabe bleibt also das Erreichen der Playoffs – und von da aus sei immer alles möglich, so Wichterich.

Am Dienstag stehen noch weitere Arzttermine und Fitnesschecks an. Am Mittwoch bekommt das Team dann auch endlich den Ball in die Hand. Sechs Wochen Vorbereitungszeit – Dirk Mädrich freut sich auf die Trainingseinheiten mit seinen neuen Mannschaftskameraden. Beeindruckt haben ihn schon in der vergangenen Spielzeit die Bonner Anhänger: „Das Publikum ist geil. Allein schon beim Heimspiel in Vechta, als 300 verkleidete Bonner da waren, das war toll. Auch die Stimmung im Dome ist unglaublich. Wir wollen uns jetzt in der Vorbereitung finden und dann jedes Spiel gewinnen.“

Es geht wieder los. Endlich.

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