Der Name darf bleiben

© Sebastian Derix

Der Name „Rock am Ring“ gehört Veranstalter Marek Lieberberg. Das hat das Oberlandesgericht Koblenz heute entschieden. Lieberberg hatte gegen eine Entscheidung des Landgerichts Beschwerde eingelegt, das die Namensrechte bei ihm und den Betreibern der Rennstrecke am Nürburgring gemeinsam sah. Mit der Entscheidung zeigte sich der Veranstalter in einer Erklärung sehr zufrieden. Er sei erleichtert, dass er den Titel weiter für sein Festival verwenden darf. „Ich empfinde es als ein Stück Gerechtigkeit, das von mir erfundene Festival nunmehr unter seinem Namen an einem neuen Schauplatz weiterzuführen. Damit ist der Versuch einer Geschichtsklitterung zurückgewiesen worden!“, erklärte der Veranstalter.

Wo das Festival im kommenden Jahr stattfinden werde, werde schon in Kürze feststehen. Er wolle den neuen Veranstaltungsort bald bekanntgeben, schreibt Lieberberg. Auch die Planungen für das Programm laufen auf Hochtouren. Sie seien schon „erheblich fortgeschritten“, heißt es. Man kann also damit rechnen, dass Mönchengladbach bald den Zuschlag bekommt. Sollte die Einigung mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Bonn nicht noch scheitern, wird es wohl keine Probleme mehr geben. Auch Anwohnerinitiativen werden das Festival nicht verhindern können – zumal Lieberberg und seine Partner immer angekündigt hatten, Anwohner mit in ihre Planungen einzubeziehen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s