„Wenn der Coach das will, spiele ich auch auf der Eins.“

© Sebastian Derix

So langsam kann es wieder los gehen. Das denken nicht nur die Fans der Telekom Baskets, auch die Spieler sind heiß darauf, sich endlich wieder vor heimischem Publikum zu zeigen. Sie fiebern dem Saisonstart Anfang Oktober entgegen – und natürlich dem allerersten Auftritt an diesem Wochenende beim Kameha Cup im Telekom Dome. Vor dem Kurzturnier hatte ich die Möglichkeit, mit Steve Wachalski über die anstehende Spielzeit zu sprechen. Um es zusammenzufassen: Steeeeve ist heiß.

Es habe Höhen und Tiefen gegeben in den vergangenen Wochen, erzählt der Forward. Vor allem die Verletzungen von Tadas Klimavicius und Dirk Mädrich seien nicht ganz glücklich für die Saisonvorbereitung gewesen. Vor allem in der Defense könne und müsse sich die Mannschaft noch verbessern, „aber das ist normal, wenn ein paar neue Spieler dazu kommen. Das dauert, bis die komplett integriert sind.“ Über die zusätzlichen Spielminuten in der Vorbereitung hat er sich natürlich gefreut, „auch wenn die verletzten Spieler nicht auf meiner Position spielen. Ich freue michimmer, wenn ich auf dem Feld stehen kann. Und wenn der Coach das sagt, dann spiele ich auch auf der Eins.“

Am Wochenende steht der erste richtige Härtetest an. „Auf diese Standortbestimmung vor den eigenen Fans freuen wir uns riesig. Irgendwann muss die Vorbereitung auch mal vorbei sein. Wir wollen alle endlich spielen“, sagt Wachalski. Seine zweite Saison bei den Baskets kann er kaum erwarten: „Ich freue mich darüber, dass ich gut angekommen bin in Bonn, schon vergangene Saison. Ich bin froh, dass die Zuschauer mich mögen. Und wenn dieses lang gezogene „Steeeeve“ kommt, dann muss eigentlich jeder Dreier rein gehen. Das klappt nicht immer, in dieser Saison aber hoffentlich häufiger.“

In die geht es für Wachalski mit vier neuen Mannschaftskameraden. „Tadas (Klimavicius) ist ein eher ruhiger Vertreter und der Papa des Teams. Der bringt viel Erfahrung mit, unter anderem aus der Euroleague. Dirk (Mädrich) ist auch schon ewig dabei. Wir haben vielleicht etwas an Athletik verloren. Die ganz großen Springer, wie Jamel McLean oder Kurt Looby, sind nicht mehr dabei. Dafür haben wir viel mehr Erfahrung.“ Und dass Angelo Caloiaro für die ein oder andere Flugeinlage sorgen kann, hat er schon bei den Vorbereitungsspielen gezeigt. Auch Mickey McConnell hilft, das Team in der Breite zu verstärken. Der Amerikaner kann selber scoren, muss aber nicht.

Das ist auch der Gesamteindruck, den die Mannschaft von Cheftrainer Mathias Fischer bislang hinterlässt: Die Chemie stimmt und die Neuen passen in die Mannschaft. Es gibt keine Ego-Zocker, die nur ihr Ding machen. Der Teamerfolg steht über allem. Genau das ist es, was die Fans in Bonn sehen wollen. Zeit, dass es wieder los geht.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s