Dauerfeuer aus der Stadt der Liebe

© Sebastian Derix

„Sie haben viele gute Werfer, vor allem auch von hinter der Dreipunktlinie. Die werfen aus dem Dribbling, die werfen aus dem Fastbreak, die werfen immer, wenn sie frei sind“, ist sich Baskets-Coach Mathias Fischer vor dem Eurocup-Spiel gegen Paris Levallois am Mittwochabend bewusst. Seine Mannschaft erwartet also aus der Distanz ein Dauerfeuer der Franzosen. „Wir müssen sehr aufpassen und dafür sorgen, dass sie keine einfachen Würfe bekommen.“ Dass dies nicht die einzige Stärke des Teams um den Ex-Bamberger Sharrod Ford ist, weiß Fischer auch. „Paris spielt sehr athletisch. Wir müssen uns also anstrengen, um die Rebounds zu holen. Wir dürfen nicht zulassen, dass sie die Bretter dominieren.“

Vielmehr will Fischer mit Tempo dagegenhalten. Die Baskets sollen verstärkt über Fastbreaks kommen. „Wir müssen den Ball bewegen. Das ist unsere Stärke. Wenn wir viele Assists haben, dann haben wir gute Chancen.“ Sein Team sei inzwischen auf einem ganz anderen Level als noch vor Wochen. Die Siege der vergangenen Tage hätten viel Selbstvertrauen gegeben, meint der Coach. Trotzdem werde das Spiel kein Selbstläufer: „Paris kann Basketball spielen. Das wird eine richtige Aufgabe. Aber wir wollen das Spiel gewinnen.“

Wichtig wäre, dass das Team von Beginn an bereit ist. „Am Wochenende haben wir wieder den Start verschlafen“, so Fischer, „aber mir ist es lieber, wir verpennen den Start und sind dann am Ende hellwach.“ Wollen die Baskets im Eurocup eine Chance auf ein Weiterkommen haben, müssen sie ihre Heimspiele gewinnen. Außerdem muss aller Voraussicht nach mindestens ein Auswärtssieg her. Dass das schwer wird, ist allen klar. „Ich denke nur von Spiel zu Spiel, wo wir den Sieg dann holen, das werden wir sehen“, sagt Fischer. Fangen wir mit dem Heimsieg am Mittwochabend an.

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