Niederlage in Oldenburg, jetzt Pause

© Sebastian Derix

Es war mal wieder Oldenburg und es war mal wieder eine Niederlage. Für die Telekom Baskets gingen Hinrundenabschluss und Jahresbeginn gleichermaßen in die Hose. Dabei hatten sie das Spiel lange im Griff, über lange Zeit sogar geführt. Erst in der Schlussphase drehte Oldenburg dann auf. Richtig bitter wurde es in der Overtime. Ein magerer Punkt gelang dem Bonner Team in den fünf Extraminuten. Damit ging nicht nur das Spiel verloren, auch die Chancen, den direkten Vergleich zu holen, haben sich die Baskets damit deutlich erschwert.

Bonn beendet die Vorrunde auf dem sechsten Platz. Damit liegt das Team durchaus im Soll. Die Verletzung von Tadas Klimavicius zu Saisonbeginn konnte kompensiert werden. Im Eurocup zeigten die Baskets zum Teil wirklich starke Leistungen. Am Ende reichte es hier dennoch knapp nicht zum Weiterkommen. Aber sowohl auf europäischer, als auch auf nationaler Ebene haben die Bonner gezeigt, dass sie den berühmten Basketsspirit verkörpern. Das Team gibt nicht auf, kämpfte sich immer wieder auch aus scheinbar aussichtslosen Situationen zurück.

In der Regel gelingt das, weil die Mannschaft als Team auftritt. Immer wieder wird der Extra-Pass gesucht. Kein Spieler zeigt sich als Ego-Zocker. In Oldenburg hatte Coach Mathias Fischer das sogar als Grund für die Niederlage ausgemacht: „Vielleicht haben wir immer versucht einen Pass zuviel zu spielen, obwohl wir schon gute Chancen hatten“, sagte der Trainer im Fernsehinterview. Daran wird er mit seiner Mannschaft arbeite. Zwei Wochen Zeit hat er bis zum nächsten Spiel.

Es gibt aber auch ein paar freie Tage. Der Montag ist trainingsfrei. Und auch über das AllStar-Wochenende, an dem in diesem Jahr kein Bonner teilnimmt, können seine Spieler ausspannen. Nach der stressigen Woche zum Jahreswechsel sicherlich bitter nötig. Mit frischem Körper und Kopf geht es dann in die entscheidenden Monate der Saison. Die Baskets wollen ihre gute Ausgangsposition nutzen und vielleicht sogar noch verbessern. Platz fünf scheint machbar, sogar Platz vier ist nicht in weiter Ferne. Dazu kommt der Pokalwettbewerb, für den sich die Baskets frühzeitig qualifizieren konnten.

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