Nichts zu holen beim Tabellenführer

© Sebastian Derix

Sie wollten die Punkte nicht einfach abliefern in Bamberg. Am Ende unterlagen die Telekom Baskets dann doch ziemlich deutlich – vielleicht zu deutlich. 89:68 hieß es nach vierzig Minuten für die Hausherren. Vor allem im dritten Viertel konnten die Bonner der offensiven Wucht der Gastgeber nicht standhalten. Als dann zum Viertelende auch noch Dirk Mädrich sein fünftes Foul kassierte und damit einer der beiden Riesen unter dem Korb für die letzten zehn Minuten ausfiel, war klar, dass es verdammt schwer werden würde für das Team von Coach Mathias Fischer.

Bis zur Halbzeit hatten sie eigentlich vieles richtig gemacht. In Bamberg nach zwanzig Minuten nur mit acht Punkten (38:30) hinten zu liegen, ist völlig im Rahmen. Was aber auch da schon auffiel: Unter den Körben taten sich die Baskets schwer. Und wenn sie Probleme im Rebound haben, schließen sich zwangsläufig weitere Probleme an. Gewinnen sie das Duell, gewinnen sie das Spiel. Verlieren sie das Rebound-Duell, wird es düster. Und das wurde es dann auch in Bamberg.

Tadas Klimavicius mühte sich redlich. Alleine konnte er gegen die Muskelberge unter den Bamberger Körben aber auch nicht mehr viel ausrichten. 14 Punkte hatte er am Ende auf der Uhr, dazu fünf Rebounds. 14 Punkte machte auch Mickey McConnell, der phasenweise das Spiel versuchte alleine in die Hand zu nehmen. Dennoch gab er fünf Assists. Einen guten Tag erwischte Florian Koch, der seine zehn Minuten Spielzeit zu sieben Punkten nutzte – bei nur einem Fehlwurf, der ein Notwurf in letzter Sekunde war.

Neben den Rebounds mangelte es bei den Bonnern auch an erfolgreichen Freiwürfen. Fünf von neun bedeutete eine Quote von nur 55 Prozent. Auch aus der Distanz war die Leistung mit 37,5 Prozent eher so mittel. Coach Fischer war dennoch nach der Partie nicht übermäßig traurig: „Glückwunsch an Bamberg. Sie haben den Sieg verdient. Die Trefferquote von aussen war gut und Bamberg hat die Partie dominiert. Wir haben uns schwer getan Freie Würfe zu erarbeiten. Der ausschlaggebende Faktor für die Niederlage waren die Rebounds 36-21 für Bamberg. Diese Niederlage geht für uns ok. Unser Fokus liegt auf den nächsten Partien.“

Am kommenden Sonntag empfangen die Baskets Ludwigsburg im heimischen Telekom Dome. Hier muss ein Sieg her, um die immer noch gute Ausgangslage in Sachen Playoff-Heimrecht zu halten. Hochball ist dann um 17 Uhr.

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Eine Antwort zu “Nichts zu holen beim Tabellenführer

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