Klimavicius unzufrieden

© Sebastian Derix

Tadas Klimavicius war sauer: „Null Rebounds“, murrte der Litauer, als er nach dem Sieg gegen Tübingen den Presseraum der Telekom Baskets betrat. Und tatsächlich wiesen die Statistiken keinen einzigen Defensivrebound für den Bonner Center aus. Auch sonst war seine Leistung eher bescheiden. Die Hälfte seiner Freiwürfe vergab der Big Man, aus dem Feld gelang ihm kein einziger … Fehlwurf. Was Klimavicius in der Defensive abschenkte, schnappte er sich dagegen in der Offensive. Sieben Mal holte er sich den Abpraller seiner Mitspieler und verwandelte ihn postwendend. Das mündete in 22 Punkten – das mürrische Gesicht des Litauers war längst einem Grinsen gewichen.

So bekam er dann auch ein Sonderlob von beiden Coaches. Klimavicius hatte in einem umkämpften Spiel den Unterschied ausgemacht. Neben dem Litauer waren es Ryan Brooks, der im Schlussviertel aufdrehte, und Angelo Caloiaro, die die Hauptarbeit in Sachen Punkte übernahmen. Lange hielten die Gäste dagegen. Erst in Richtung Spielende schienen ihnen etwas die sprichwörtlichen Körner auszugehen. Von denen waren bei den Baskets von Beginn an nur wenige vorhanden. Nach dem anstrengenden Auswärtsspiel und der langen Reise zurück aus Bremerhaven vermisste Coach Mathias Fischer bei seinem Team die Frische und Aufmerksamkeit.

Anderthalb Tage haben die Baskets jetzt Zeit zu regenerieren. Danach startet die Vorbereitung auf den Endspurt der Liga. Schon am Freitag erwarten die Bonner den Deutschen Meister im Dome. Trotz des Sieges und der gleichzeitigen Niederlage der Ulmer ist Platz vier also alles andere als sicher. Am Wochenende müssen die Baskets hellwach sein. Die Chance auf den Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde ist da.

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