Besser, aber noch nicht gut genug

© Sebastian Derix

Als der DJ der Trienter Basketball-Arena gut eine Minute vor Schluss Depeche Modes „Personal Jesus“ einspielte, ahnte er vermutlich nicht, dass dessen familiäre Beziehungen dafür sorgen würden, dass Jimmy McKinney eine gute Sekunde vor Spielende einen völlig verrückten Wurf im italienischen Korb versenken und damit die Verlängerung erzwingen würde. Dass der Basketballgott dann aber doch kein Rheinländer ist, zeigte sich gut fünf Minuten später.

In der Verlängerung unterliefen den Baskets einige unnötige Fehler, die am Ende dafür sorgten, dass die Bonner Pleitenserie sich verlängerte. Das Aus im Eurocup dürfte ärgerlich sein, allerdings wird die vergebene Siegchance noch mehr an den Nerven zehren. Die Baskets hatten es in der Hand. Trotz einer nicht durchgehend guten Leistung, hätten sie dieses Spiel nach Hause bringen können.

Überragend waren in Italien Jimmy McKinney (29) und Rotnei Clarke (23). 16 Dreier schossen die beiden den Italienern um die Ohren. Mit der Quote aus der Distanz können die Bonner mehr als zufrieden sein. Michal Chylinski kommt dagegen weiter nicht in Fahrt. Es bleibt also viel Arbeit. Am Sonntag wartet der Tabellendritte auf den Besuch aus dem Rheinland. Die Baskets müssen in Ludwigsburg ran und hoffen, endlich die Serie zu brechen.

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