Hall kommt, Chylinski geht

© Telekom Baskets Bonn

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Die Telekom Baskets haben auf die Niederlagenserie mit zwölf Pleiten in Folge reagiert. Sie verpflichteten Aufbauspieler Langston Hall. Der Amerikaner spielte zuletzt bei Pallacanestro Cantu in Italien. Vor gut zwei Wochen verließ er den Verein. Ein möglicher Wechsel nach Oostende scheiterte, dadurch wurde der 24-Jährige für Bonn verfügbar. Hall, der sich in den vergangenen Tagen in seiner Heimat Atlanta fitgehalten hat, ist bereits heute in Bonn eingetroffen. Durch die Verpflichtung wird es auch innerhalb des Teams Verschiebungen geben. „Rotnei Clarke wird jetzt vorrangig auf der Flügelposition spielen und kann dort auch seine Stärken besser ausspielen“, sagte Baskets-Coach Mathias Fischer.

Gleichzeitig wurde der Vertrag mit Michal Chylinski aufgelöst. „Wir wollten diesem erstklassigen Spieler und uns eine Chance nach seiner Genesung geben“, erläutert Sportmanager Michael Wichterich. Allein die sportliche Integration ins Team scheiterte. Man habe eine Option ziehen können, dadurch sei die Trennung möglich geworden, heißt es vom Verein. Präsident Wolfgang Wiedlich ergänzt: „Es ist leider so, dass einigen Spielern medial und in Internetforen ein gewisses Unrecht bei der Leistungsbeurteilung widerfährt, weil sie angeschlagen sind beziehungsweise von einer überstandenen Verletzung in die nächste schlidderten.“

Abseits der Medienschelte bleibt festzuhalten, dass die Baskets bisher in dieser Saison kaum Glück hatten. Chylinksi wurde nicht richtig fit, Xavier Silas passte spielerisch nicht. Dann die zwischenzeitliche (nicht kommunizierte) Verletzung von Geno Lawrence und der langfristige Ausfall von Isaiah Philmore. Nachverpflichtung Jimmey McKinney geriet in ein Formtief, nachdem er seinen Kontrakt bis zum Saisonende bekommen hatte, Rotnei Clakre zeigte sich wieder und wieder vom Spielaufbau überfordert. Alles Zutaten, die am Ende den unheiligen Mix ausmachten.

Um die Brühe zu einem ordentlichen Getränk zusammen zu rühren fehlt Coach Fischer noch immer ein Ingridient: „In unserem Team fehlt aktuell noch jemand, der an beiden Enden des Feldes seine Athletik einbringt, erfolgreich reboundet und offensiv konsequent den gegnerischen Korb attackieren kann.“ Eine weitere Nachverpflichtung steht also auf der Agenda. „Wann genau das sein wird, können wir noch nicht sagen. Der Spieler muss halt passen“, so Präsident Wiedlich.

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