Spielverlegungen sorgen für Unmut

© Sebastian Derix

Gleich zwei Spielverlegungen der Telekom Baskets sorgen aktuell für Ärger. Die Beko BBL hatte die Auswärtsspiele in Würzburg und Weißenfels neu terminiert – und beide Spiele um einige Stunden nach hinten gelegt. Bei Entfernungen von rund 300 und mehr als 450 Kilometern verschieben sich dadurch die Zeiten der Rückkehr nach der Reise doch erheblich in die Nacht hinein. Vor allem bei einem Sonntagabendspiel ein ernsthaftes Problem.

Der Bonner Fanclub hatte für besagtes Wochenende eine Tour zu beiden Spielen geplant und angeboten. 35 Anhänger waren der freundlichen Einladung gefolgt. Eine Verlegung der Spiele nur drei Wochen vor dem eigentlichen Termin sorgt jetzt aber möglicherweise für Absagen und damit auch finanzielle Einbußen für den Club. Eine Rückkehr am frühen Montagmorgen um vier Uhr kann sich wohl kaum ein Arbeitnehmer leisten. Einen zusätzlichen Urlaubstag zu beantragen, kann je nach Betrieb (und Zahl der unverplanten Urlaubstage) auch schwierig werden.

Die Beko BBL sollte sich überlegen, ob das sinnvoll ist. Auf dem Weg zur besten Liga in Europa, sollten die Fans nicht unterwegs fallen gelassen werden. Die deutschen Basketballhallen erfreuen sich einer sehr guten Auslastung. Das liegt oft zu einem nicht unerheblichen Teil auch an mitgereisten Auswärtsfans. Durch Telekom Basketball und seine Übertragungen sei es ohnehin schon schwieriger geworden, Anhänger zu stundenlangen Bustouren zu bewegen, sagt der Fanclub. Das sollte nach Möglichkeit nicht auch noch durch kurzfristige Spielverlegungen torpediert werden.

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