Bleibt Silinš oder geht er?

© Sebastian Derix

Er hat es schon wieder getan: Ojars Silinš gab im Spiel der Telekom Baskets gegen Belfius Mons-Hainaut erneut ein auf Goldpapier gedrucktes Bewerbungsschreiben für eine Vertragsverlängerung ab. Im vielleicht letzten Spiel seiner Bonner Zeit war der Lette einmal mehr einer der besten Spieler seines Teams. Mit einer für sein Alter schon fast unheimlichen Ruhe sorgte er beim knappen Bonner Sieg für 13 Punkte in etwas mehr als 22 Minuten. Besser war nur die neue Allzweckwaffe der Baskets, Ryan Thompson (16).

Ob Silinš aber auch am Samstag in Ulm im Dress mit dem großen T auflaufen wird, ist weiterhin unklar. Zwar sind die Baskets daran interessiert, den zwischenzeitlichen Horton-Ersatz zu halten. Es dürfte aber vor allem eine Frage des Geldes sein, ob daraus etwas wird. Denn klar ist auch, dass Sportmanager Michael Wichterich und Coach Predrag Krunic die Augen nach einem weiteren Spielmacher offen halten. Können und wollen sich die Baskets sieben ausländische Spieler leisten? Sicher nicht um jeden Preis.

Ungeduldig warten die Bonner Anhänger auf Neuigkeiten – es hat fast schon was von Offseason. So lange es aber keine Neuigkeiten gibt, dürfte Silinš auch noch keinen anderen Verein gefunden haben. Umso größer ist damit die Wahrscheinlichkeit, dass er weiter Teil der Telekom Baskets ist. Dass er selbst nicht abgeneigt ist, hat er schon in der Halbzeitpause in Jena bei telekombasketball durchblicken lassen. Er muss sich also nur noch entscheiden, ob er das Bonner Vertragsangebot akzeptieren kann, oder sich doch einen finanzkräftigeren Club sucht.

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