Schubert muss gehen und zeigt Größe

Es war abzusehen, dass Andre Schubert nicht länger Trainer bei Borussia Mönchengladbach bleiben würde. Der Kredit bei den Fans war aufgebraucht. Und auch Sportdirektor Max Eberl stand zuletzt nicht mehr zu 100 Prozent hinter seinem leitenden Angestellten Sport. Am Vormittag gab der Verein dann auch offiziell die Trennung bekannt. „In gegenseitigem Einvernehmen“ heißt es bei solchen Gelegenheit gerne. Das bedeutet in der Regel, der Verein hat die Reißleine gezogen. In diesem Fall scheint es anders. Offenbar ist auch der Trainer zu der Einsicht gelangt, dass die Mannschaft einen neuen Input braucht. Das zeigt ein Abschiedsvideo, dass der Verein auf Facebook gepostet hat:

 

Es zeigt einen ganz anderen Andre Schubert als die vergangenen Wochen. Es zeigt sogar einen Schubert, wie er auch in der täglichen Arbeit nicht gesehen wurde. Von Beginn an machte er einen recht dünnhäutigen Eindruck. In Interviews hatte ich oft den Eindruck, als fühle er sich persönlich angegriffen. Es ist schade, dass Schubert bei seinem Abschied zum ersten Mal sympathisch rüberkommt. Vielleicht hätte er bei den Anhängern eine größere Lobby gehabt, wenn er dieses Gesicht häufiger gezeigt hätte.

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