Baskets halten Ludwigsburg auf Distanz

© Sebastian Derix

Bestes Frühlingswetter am Sonntagnachmittag, strahlender Sonnenschein über Bonn, Zeit für Hallensport also. Die Telekom Baskets wollten sich gegen den direkten Verfolger aus Ludwigsburg ein leichtes Polster in Sachen Playoff-Qualifikation holen. Dass das schwer werden würde, war schon vor dem Hochball klar. Darauf, dass das Spiel aber bis zum Ende so eng bleiben würde, hätte manch ein Bonner Anhänger vermutlich verzichten können. Am Ende setzten die Baskets aber einmal mehr ein Zeichen im heimischen Telekom Dome (90:86). Als Ken Horton knapp zehn Sekunden vor Spielende seine Punkte 22, 23 und 24 durch die Reuse fliegen ließ, war das Spiel entschieden, die Ludwigsburger Gegenwehr gebrochen. Es wurde das perfekte Geschenk zum 25. Jahrestag der Geburt von Bonns Eigengewächs Flo Koch.

Ken Horton war es, der, zusammen mit Julian Gamble, das Spiel seiner Mannschaft an diesem Nachmittag am meisten prägte. Neben 24 Zählern machte er mit zehn Rebounds sein Double-Double perfekt. Dazu gab er vier Assists. Die hatte auch Gamble auf dem Zettel, dazu fünf Rebounds und starke 20 Punkte. Immer wieder hatte er sich unter dem Korb erfolgreich durch gekämpft und dafür gesorgt, dass sich die Ludwigsburger Verteidigung nicht allein auf die Bonner Distanzschützen konzentrieren konnte.

Einen ordentlichen Schrecken jagte Bonns AllStar Ryan Thompson dem gesamten Dome ein, als er sich zwei Minuten vor Spielende mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Parkett wälzte. Nachdem er einmal unsanft auf der Hüftke gelandet war, bekam er einen weiteren Schlag auf die gleiche Stelle. Mit einer Beckenknochenprellung mussten ihn Physio Bogdan Suciu und Mannschaftsarzt Michael Volkmer vom Parkett in die Kabine geleiten. Über Twitter gab der Amerikaner kurze Zeit später aber schon vorsichtig Entwarnung. Es werde schon nicht so schlimm sein, meinte er hoffnungsfroh.

Ob es aber für einen Einsatz am kommenden Mittwoch reicht, das wird sich zeigen. Dann spielen die Baskets in Nanterre das erste Halbfinalspiel im FIBA Europe Cup. Beim französischen ProA-Ligisten wollen die Bonner sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel eine Woche später im Telekom Dome erarbeiten. Möglicherweise kann dann auch Ojars Silins, der am Sonntag wegen leichter Probleme unter der Woche geschont wurde, wieder auf dem Parkett stehen.

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