Muss man gesehen haben

Es war der Trailer von Magenta Sport, der schon zur Halbzeit die Überschrift über das Spiel der Telekom Baskets gegen die Merlins Crailsheim setzte: „Manche Dinge muss man gesehen haben, um sie zu glauben.“ Ob damit aber diese Nicht-Leistung der Bonner Basketballer gemeint war, darf bezweifelt werden.

Das Team von Thomas Päch wurde von Anfang an überrollt. Crailsheim verteidigte gut, traf noch viel besser, vor allem aus der Distanz und kaufte den Hausherren das letzte Bisschen Schneid ab, das noch vorhanden war. Die Baskets glichen einem vogelwilden Hühnerhaufen. „Kopflos“ nannte es Coach Päch nach dem Spiel. Und traf den Nagel damit genauso gut, wie der schon erwähnte Werbefilm.

Es gab eigentlich keinen Bonner, der annähernd zu Normalform auflief. Einzig Yorman Polas Bartolo und Bojan Subotic stemmten sich gegen die Niederlage. Dass Bonns Verteidigungsminister dabei ein ums andere Mal auch zu unerlaubten Mitteln griff und schließlich mit fünf Fouls vorzeitig vom Parkett musste, ist durchaus bemerkenswert, weil äußerst selten der Fall.

Wenn man es positiv sehen will, dann haben die Baskets nicht lange Zeit, sich ob des Ergebnisses zu grämen. Schon am Montag müssen sie im Pokal bei den Bayern ran. Danach wartet das erste Heimspiel in der Champions League. Saragossa ist auf dem #heartberg zu Gast. Zwei Spiele, die auch ein funktionierendes Team bis ans Limit fordern würden. Die Mannschaft muss jetzt Charakter beweisen – schon sehr früh in der Saison.

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