Karneval ist anders

Karnevalsspiel. Ausnahmezustand im Telekom Dome. Verständlich, dass die Telekom Baskets alles daran setzten, das Spiel auch in diesem Jahr stattfinden zu lassen. Und das, obwohl eigentlich Länderspielfenster angesagt war. Da hat die Liga Pause. Der Kompromiss: Ihr sucht euch einen Gegner. Und ihr stellt mögliche Nationalspieler ab – außerdem darf an diesem Tag selbst kein Länderspiel stattfinden.

Gegner gefunden, Joshi Saibou abgestellt. Das Spiel gegen Gießen konnte starten. Und es hätte kaum besser laufen können: Grandioser Start der Baskets. Gießen schien überfordert und war eigentlich geistig schon fast auf dem Heimweg. Dann bekamen sie aber doch Zugriff auf das Spiel und kamen zurück. Es wurde eng.

Trotzdem setzten sich die Baskets am Ende durch. Angefeuert von 6.000 Jecken, von einem Coach, der es offensichtlich endlich geschafft hat, das Team so einzustellen, dass jeder zur richtigen Zeit seine Stärken ausspielen kann und angetrieben von einem Trey McKinney-Jones, der seitdem er mehr Spielzeit bekommt, aufzublühen scheint. Sein Dank: 27 Punkte und fünf Rebounds.

Am Ende stand ein recht deutlicher 112:96-Sieg und einmal mehr eine fette Karnevalsparty, die vermutlich keiner der Spieler jemals vergessen wird. Der Dank der Baskets gilt, aller Voraussicht nach, den Gießenern, dass sie sich diesem Inferno gestellt haben, obwohl abzusehen war, dass es verdammt schwierig werden würde, in Bonn etwas zu holen. Alaaf.

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