Die Baskets sind komplett

© Telekom Baskets Bonn

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Das Team der Telekom Baskets Bonn ist komplett. Am Sonntagmorgen gab der Verein die Verpflichtung von Shane Gibson bekannt. Noch während seine neuen Teamkameraden von Vorbereitungsturnier in Würzburg nach Hause fuhren, stieg der Amerikaner in den Flieger. Am Montagabend nimmt er erstmals am Mannschaftstraining teil.

Zwei Wochen haben er und seine Teamkameraden noch, bis alles passen muss. „Bis zum Saisonstart werden wir gemeinsam alles daran setzen, ihn ins Team zu integrieren und die Grundlage zu schaffen, dass er seine Fähigkeiten sowohl in der BBL als auch BCL abrufen kann“, sagt Cheftrainer Predrag Krunic.

Er ist überzeugt davon, das noch fehlende Puzzleteil für seine neue Mannschaft gefunden zu haben: „Shane bringt ein spielerisch interessantes Paket mit, da er neben seinem Wurf auch durch sein gutes Auge für den Nebenmann Gefahr ausstrahlt.“

Zuletzt spielte sein neuer Schützling auf Zypern, davor in Bulgarien und ein weiteres Jahr davor in Kanada. In allen drei Ligen konnte er mit seinem Team die Meisterschaft erringen. Für Larnaca stand Gibson in der abgelaufenen Saison dabei durchschnittlich rund 30 Minuten auf dem Feld. 17,6 Punkte pro Spiel waren dabei seine Ausbeute. Dank seiner Physis half er zudem der langen Garde am Brett (4,0 RpS) und übernahm phasenweise den Spielaufbau (3,7 ApS).

Zum ersten Mal dem Bonner Publikum vorstellen wird sich der 28-Jährige am kommenden Mittwoch auf dem Friedensplatz. Dann steht die offizielle Teampräsentation auf dem Programm. Am Donnerstag geht es dann im belgischen Aalst gegen den Dauer-Sparringspartner Okapi Aalstar ins erste Testspiel mit seinen neuen Mitstreitern. Der Saisonbeginn wartet dann am 30. September mit einem Auswärtsspiel in Göttingen.

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Sieg beim Turnier in Brüssel

© NBA G-League / Telekom Baskets Bonn

© NBA G-League / Telekom Baskets Bonn

Die Telekom Baskets sind in der Saisonvorbereitung weiter erfolgreich unterwegs. Nach dem Sieg beim Gezeiten Haus Cup vor einer Woche, waren die Bonner auch in Belgien siegreich. Beim Brussels European Tournament gewannen die Bonner am Freitag das Halb- und am Samstag das Finale.

Allerdings ging es in beiden Partien denkbar knapp zu. Im Halbfinale gegen den belgischen Meister aus Oostende gelang Charles Jackson der entscheidende Punkt zum 91:90-Sieg erst in letzter Sekunde per Tip-In. Jackson zeigt sich in beeindruckender Frühform. Er sorgte im Halbfinale für insgesamt 16 Punkte.

Im Finale gegen die Gastgeber schien der Sieg dann schon komplett außer Reichweite. Drei Viertel lang sahen die Baskets kein Land. Im Schlussabschnitt setzten sie dann allerdings den Defensivfuß aufs Gaspedal. Oostende brachte es nur noch auf sechs Punkte, Bonn markierte 27 Zähler. Am Ende stand ein 74:70 und damit der Bonner Turniersieg auf der Anzeigetafel.

Jetzt steht eine weitere Trainingswoche an, an deren Ende die Baskets in Würzburg zu Gast. Es geht um den Bosch Rexroth Cup. Bonn trifft am Freitag auf Charleroi, am Samstag geht es dann entweder gegen Würzburg oder gegen Braunschweig.

Ordentlicher Auftritt vor (fast) heimischem Publikum

© Sebastian Derix

Es war der erste öffentliche Auftritt der neuen Telekom Baskets: Traditionsgemäß traten die Bonner beim Gezeiten Haus Cup beim Kooperationspartner Dragon Rhöndorf an. Nach einer Finalniederlage im vergangenen Jahr konnten sich die Baskets den Pokal wieder zurück holen. Gegen Würzburg gelang die Revanche. Trotz teils müder Beine zeigte die Mannschaft eine ordentliche Leistung.

Deutlich wurde in den beiden Spielen, dass die Bonner Neuzugänge ein gehöriges Maß an Athletik mitbringen. Vor allem Ra´Shad James drosch das orange Leder ein ums andere Mal mit Wucht durch die Reuse. Auch Center-Hüne Charles Jackson testete die Korbanlage ein ums andere Mal. Auch wenn Yorman Polas Bartolo wegen leichter Kniebeschwerden geschont wurde, griffen seine Kollegen auch in der Verteidigung bisweilen beherzt zu. Die Baskets zeigten zudem, dass auch aus der Distanz weiter mit ihnen zu rechnen sein wird.

Vier Wochen vor Ligastart war das Turnier in Rhöndorf ein erster Fingerzeig, weiß auch Chefcoach Predrag Krunic: „Das Turnier war für uns als Team und die einzelnen Spieler enorm wichtig. Wir haben in den vergangenen drei Wochen hart trainiert und können jetzt konkretere Rückschlüsse ziehen, an welchem Punkt wir uns befinden. Klar ist aber auch, dass die Mannschaft noch Zeit braucht, um sich bis zum Saisonstart weiter zu entwickeln.“

Bis dahin soll noch ein weiterer Spieler kommen. Die Baskets sind auf der Suche nach einen Guard, der auch größere Spieler verteidigen kann. Nach dem Cup in Rhöndorf wollen sich Sportmanager Michael Wichterich und Coach Krunic erneut zusammensetzen, um zu beraten, was dem Team genau noch fehlt. Bis zur Verpflichtung des letzten Mannschaftsmitglieds könnte es also noch einige Tage dauern.

 

NBA-Erfahrung für die Baskets

© nba.com / Brooklyn Nets

© nba.com / Brooklyn Nets

So langsam wird´s: Die Telekom Baskets sind kurz davor, ihr Team für die kommende Saison zu komplettieren. Am Mittwoch gaben sie die Verpflichtung von James Webb III bekannt. Der 25-jährige Amerikaner ist auf der Position des Power Forward zuhause, kann aber im Notfall auch auf die Flügel ausweichen. Webb spielte zuletzt in der G-League und hat in der vergangenen Spielzeit zehn Einsätze für die Brooklyn Nets in der NBA absolviert. Jetzt unterschrieb er ein Arbeitspapier bis zum kommenden Sommer.

Sportmanager Michael Wichterich ist vor allem von der Variabilität seines Neuzugangs überzeugt: „Mit seinem Spiel und seinem gefährlichen Distanzwurf schafft James die Räume, die wir in der Zone für unser Spiel sehen wollen. Er ist variabel einsetzbar und könnte neben seiner Stammposition im Bedarfsfall auch auf den Flügel ausweichen. In Hinblick auf die Rotation in der Basketball Champions League sowie mögliche Verletzungssituationen im Laufe der Saison ist das sicherlich ein Vorteil. Wir freuen uns auf ihn.“

Webb wird erst am kommenden Montag in Bonn erwartet. Eine Reise ins Trainingslager lohne sich nicht, heißt es vom Verein, da der Spieler auch noch die medizinischen Tests absolvieren muss. Ihn dann für einen Tag nach Slowenien zu schicken sei nicht sinnvoll. So trifft er also auf seine Kollegen, wenn diese, ebenfalls am Montag, aus Rogla wieder auf dem Heartberg eintreffen.

Coach Predrag Krunic freut sich schon auf die Zusammenarbeit mit seinem neuen Amerikaner: „James ist ein moderner Power Forward wie wir ihn gesucht haben. Jemand der das Feld gut läuft, stark rebounded und vor allen Dingen über einen starken Distanzwurf verfügt“, so der Cheftrainer. „Für uns ist James Webb ein passendes Puzzlestück, das sich insbesondere spieltaktisch sehr gut in unser bisheriges Team einfügt.

Jetzt suchen die Baskets noch nach einem Guard mit Verteidigungsqualität und nach Möglichkeit auch einer erklecklichen Anzahl an Zentimetern. „Groß“ solle er nach Möglichkeit sein, heißt es seit Wochen im Anforderungsprofil. Dem Bonner General Anzeiger sagte Sportmanager Wichterich, er sei guter Hoffnung, dass das Team bald komplett sei.

Green Juice lebt weiter

© Sebastian Derix

Es hat funktioniert. Nach dem Wetterdebakel im vergangenen Jahr und dem daraus resultierenden Ausfall des Freitags hat das Green Juice Festival am Wochenende erstmal an zwei Tagen stattgefunden. Und wenn man die Querelen aus 2017 noch nicht ausreichen bereut hatte, dann muss man dies spätestens jetzt tun. Das Green Juice kann auch zwei Tage! Es war ein wunderbares Wochenende. Entspannt, musikalisch sehr weit vorne und, wenn auch mit reduzierter Zuschauerzahl, perfekt organisiert.

Wenn ich auch als Teil der arbeitenden Bevölkerung am Freitag erst am frühen Abend anreisen konnte, so war auch das einmal mehr ein Erlebnis. Dieser Park, dieses Publikum und die Bands, die mehr als offensichtlich Spaß daran haben, im erweiterten Garten der Familie Reininger zu spielen. Gaben die Donots schon am Nachmittag kurz hinter der Terrasse des veranstalterischen Elternhauses ein kurzes Stelldichein, so rockten sie dann am Abend als Freitagsheadliner den Platz dermaßen, dass es der Samstag schon schwer hatte, daran anknüpfen zu können.

Doch auch einen Tag später sollte es eine mindestens ähnlich große Party geben. Auch am Samstag kamen wieder deutlich mehr als 4.000 Zuschauer aufs Veranstaltungsgelände. Es waren sogar noch einige mehr als am Tag zuvor. Das Programm war insgesamt etwas (nur wenig) mainstreamiger, das Wetter ebenfalls (auch nur ganz wenig) besser. Der Green Juice-Samstag startete mit perfekten Voraussetzungen. Und er konnte sie nutzen. Dieser Tag war einfach schön. Stimmung, Musik, Orga. Selbst, dass mir meine EC-Karte abhanden kam, tat der Stimmung keinen Abbruch. Gut, das habe ich auch nicht gemerkt.

Als dann am Sonntag die Nachricht kam, man habe meine Karte gefunden, war ich zuerst schlagartig fit und dann schlagartig glücklich. Das ist eben Green Juice. Meine ohnehin spärlichen Ersparnisse waren noch da. Und die Karte bekam ich auch ohne Probleme ausgehändigt.

Ich freue mich schon jetzt auf ein Green Juice Festival 2019. Wo auch immer dieses stattfinden wird. Die Stadt Bonn plant einen Kreisverkehr und einen Supermarkt direkt an der Autobahnabfahrt Pützchen – hier beginnt das Green Juice Gelände und die autofahrende Gemeinde parkt dort. Aber, das hat wohl auch dieses Jahr gezeigt, die Organisatoren um Julian Reininger werden eine Lösung finden.

Trainingsauftakt mit vier Neuen

© Telekom Baskets Bonn

© Telekom Baskets Bonn

Jarelle Reischel war der erst der Neuzugänge für die Telekom Baskets, der in Bonn eintraf. Das ist schon mehr als einen Monat her. In der abgelaufenen Woche sind dann auch seine neuen Kollegen eingetroffen. Zuerst Charles Jackson, dann Bojan Subotic. Schlussendlich fand auch Ra´Shad James den Weg auf den #Heartberg. Den kennt Capitano Josh Mayo schon, brauchte dennoch bis zum Sonntag, um in Deutschland anzukommen. Es hatte Probleme mit den Papieren seines Stammhalters gegeben. Der noch kleinere Josh war während der Sommerpause auf die Welt gekommen.

Somit fand das erste Mannschaftstraining am Freitagabend noch ohne den Kapitän statt. Aber nicht nur er fehlte. Die Baskets sind weite auf der Suche nach einem Guard (nach Möglichkeit groß) und einem Power Forward. Ob beide, einer von beiden, oder gar keiner von ihnen Ende der Woche mit ins Trainingslager nach Slowenien fahren kann, ist laut Sportmanager Michael Wichterich noch unklar. Und sein Trainer ergänzte im General Anzeiger: „Wir wollen keine schnelle Entscheidung, sondern eine gute. Im Grunde hat es auch seine Vorteile: Ich habe noch etwas Zeit herauszufinden, wie sich diese Mannschaft entwickelt, welche Art Persönlichkeit gut hineinpassen würde – oder was dem Team vielleicht noch fehlt.“

 

Es regt sich etwas

© Sebastian Derix

Langsam füllen sich die heiligen Hallen auf dem Bonner Heartberg. Immer mehr Basketsspieler finden sich am und im Telekom Dome ein. Wenn auch der offizielle Trainingsbeginn erst am kommenden Wochenende ansteht, so scheinen es einige nicht mehr abwarten zu können. Yorman Polas Bartolo zum Beispiel präsentierte seinen ohnehin sportlichen Körper schon wieder im Kraftraum – Konditionsarbeit, postete er in den sozialen Medien. Aber auch die ausländischen Spieler werden in den kommenden Tagen in Bonn eintreffen.

Nicht wieder nach Bonn zurückkehren wird dagegen Jordan Parks. Der Amerikaner hatte die vergangenen Spielzeit fast komplett verpasst. Eine Knieverletzung legte ihn lahm. Jetzt hat Parks einen neuen Verein gefunden. Er geht wieder nach Italien und schließt sich Orlandia Basket in der zweiten Liga an. Auch ein ehemaliger Bonner hat nach langer Verletzung einen neuen Club: Andrej Mangold zieht es in die Slowakei. Nach mehr als einem Jahr Pause gibt er für Banik Handlova sein Comeback.