Baskets mit Niederlage gegen ALBA

© Sebastian Derix

Die Telekom Baskets haben am Wochenende spielfrei. Das heißt: Viel Zeit für Promo-Termine. Und zur Erholung. Und zu weiterer harter Arbeit. Denn schon am Mittwoch geht es in der Champions League mit einer schwierigen Aufgabe weiter: Thessaloniki kommt in den Telekom Dome. Die Baskets wollen ihre Tabellenführung verteidigen.

Die Chance ist realistisch. Schließlich spielen die Bonner in der BCL deutlich erfolgreicher als in der Bundesliga. Hier gab es am vergangenen Dienstag erneut eine Niederlage. Allerdings haben die Bonner sich gegen ALBA Berlin teuer verkauft. Lange Zeit war das Spiel offen. Am Ende waren es ein paar unnötige Ballverluste, die den möglichen Sieg gekostet haben.

Auch, wenn es die Ergebnisse in der Liga nicht gleich erkennen lassen, so sind die Baskets doch auf einem ordentlichen Weg. Eine Steigerung ist erkennbar. Zudem ist Euroleague-Teilnehmer Berlin kein Haufen von Anfängern. Die Bonner werden ihre Siege holen. Vielleicht schon am Mittwoch in der BCL. Und vielleicht auch am kommenden Wochenende gegen den MBC.

Knappe Niederlage in Bayreuth

© Sebastian Derix

Es bleibt dabei: Die Telekom Baskets haben aktuell in der Bundesliga nichts zu lachen. Wieder einmal waren sie nah dran am zweiten Saisonsieg. Und wieder einmal reichte es am Ende knapp nicht. In Bayreuth stand am Ende ein 79:82 aus Bonner Sicht auf der Anzeigetafel.

Dabei präsentierten sich die Baskets erneut lange Zeit ordentlich. Eine Drangphase der Gastgeber im dritten Viertel konnten sie kontern. Die Partie war bis in die Schlusssekunden eng. Dann aber fehlte erneut das Quäntchen Glück. Bayreuth traf die besseren Entscheidungen, Bonn brachte die PS nicht endgültig auf die Straße. Ende.

Ganz anders läuft es weiter in der Champions League. Hier holten die Baskets mit dem ersten Auswärtssieg in Dijon sogar die Tabellenführung in ihrer Gruppe. In Frankreich zeigten die Bonner eine überzeugende Leistung und nahmen schließlich den Sieg mit nach Hause.

Schon am Dienstag steht jetzt wieder Bundesliga an. ALBA Berlin kommt zur Mutter aller Spiele. Nicht gerade das, was sich eine Mannschaft wünscht, die dringend Siege braucht. Andererseits kann die Außenseiterrolle vielleicht auch beflügeln. Irgendwann müssen die Baskets anfangen zu punkten.

Kein grüner Zweig in der Liga

© Sebastian Derix

Die Telekom Baskets kommen in der Bundesliga auf keinen grünen Zweig. Im sechsten Spiel setzte es am Sonntagabend die fünfte Niederlage. Auch in Oldenburg gingen die Bonner wieder als Verlierer vom Platz. Und das, obwohl sie lange gut mitgespielt hatten.

Im Schlussviertel verteidigten sie zudem gut. Allerdings war der offensive Output in Halbzeit zwei nicht ausreichen, um starke Oldenburger in ihre Schranken zu weisen. Die Baskets wurde einmal mehr zu hektisch und vergaben auch gute Chancen. Schließlich stand erneut eine Niederlage in den Büchern.

Unter der Woche hatten sie es deutlich besser gemacht. Mit guten Teamspiel und einem bärenstarkten Stephen Zimmerman besiegten die Bonner Neptunas Klaipeda deutlich mit 97:85. In der Champions League läuft es also für Bonn.

Da kann es positiv sein, dass die Mannschaft von Thomas Päch schon am Dienstag wieder europäisch antreten muss. Die Baskets sind in Dijon in Frankreich zu Gast. Hochball ist um 20.20 Uhr.

Zwei Klatschen in einer Woche

Das war nicht die Woche der Telekom Baskets. Zuerst unterlagen sie in der Champions League. Am Sonntagabend gab es dann auch im Heimspiel in der Bundesliga eine Abreibung. Schon am Dienstag geht es weiter.

Sowohl in Ungarn, als auch zuhause gegen Bamberg waren die Männer von Chefcoach Thomas Päch chancenlos. „Eine schwierige Phase“ nannte es der Trainer am Sonntagabend.

Damit diese Phase sich nicht zu einer Krise auswächst, muss am Dienstag im Heimspiel gegen Klaipeda eine deutliche Leistungssteigerung her. Ansonsten könnte es rund um den #heartberg recht ungemütlich werden.

Sieg und Niederlage

© Sebastian Derix

Die Woche war einmal mehr zweigeteilt für die Telekom Baskets. Einem Sieg zuhause in der Champions League folgte eine Niederlage im ersten Bundesligaspiel seit drei Wochen bei Rasta Vechta. Hatten die Bonner noch in eigener Halle am Ende starke Nerven gezeigt, so verloren sie in Vechta am Ende komplett die Kontrolle.

Die hitzige Atmosphäre im eigenen Haus konnten die Baskets für sich nutzen. Viele türkische Fans waren gekommen und hatten für einen lauten Dome gesorgt. Die Bonner ließen sich allerdings nicht aus dem Konzept bringen und rangen Istanbul am Ende nieder.

Anders sah das in Vechta aus. Hier waren die Männer von Cheftrainer Thomas Päch noch in der letzten Spielminute theoretisch in der Lage, das Spiel zu gewinnen. Dann gaben sie allerdings den Ball reihenweise beim Gegner ab. Die Hausherren nutzten ihre Chancen. Am Ende stand ein deutlicher 95:83-Sieg für Vechta.

Europapokalwochen

© Sebastian Derix

Es war eine denkbar knappe Niederlage, die die Telekom Baskets in der abgelaufenen Woche einstecken mussten. Nach einer über weite Strecken starken Leistung gegen den italienischen Tabellenzweiten aus Brindisi sorgte erst ein Buzzerbeater dafür, dass Bonn mit 75:76 nach Hause fahren musste. Drei Sekunden zuvor hatte der erneut starke Martin Breunig für die Führung gesorgt.

Schon eine knappe Woche später steht wieder Champions League auf dem Programm. Die Baskets empfangen Besiktas Istanbul im Telekom Dome. Und die Türken bringen zwei alte Bekannte mit auf den #heartberg. Zum einen spielt Nationalspieler Ismet Akpinar inzwischen in Istanbul. Dazu auch der ehemalige Bonner Nemanja Djurisic.

Auch gegen Istanbul werden die Bonner über 40 Minuten konzentriert spielen müssen, wenn sie als Sieger vom Parkett gehen wollen. Wenn das Team von Thomas Päch das schafft, dann können sie die Punkte in Bonn behalten. Das wäre wichtig, denn Auswärtssiege sind in der Champions League extrem schwer zu erringen. Hochball ist am Dienstag um 20 Uhr.

Die Wende geschafft?

Noch vor Wochenfrist sah es für die Telekom Baskets einigermaßen düster aus. Heute, zwei Spiele später, ist zwar der Himmel über dem #heartberg mehr als grau. Die Stimmung bei Mannschaft und Fans hat sich aber deutlich verbessert.

Das liegt an zwei Siegen, mit denen man nach der Crailsheim-Pleite so nicht rechnen konnte: Zunächst warfen die Baskets einigermaßen sensationell die Bayern aus dem Pokal. Dann glückte ihnen auch zum Auftakt in die Champions League ein deutlicher Erfolg gegen favorisierte Gäste aus Saragossa.

Beide Siege waren dabei so überzeugend, wie die Pleite zuvor bitter war. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie es kann. Wenn sie umsetzt, was der neue Trainer von ihr will, wenn sie gut verteidigt, schnell spielt und vorne trifft, dann ist sie nur schwer zu stoppen.

Nach den drei Spielen innerhalb von fünf Tagen und einer Achterbahn der Gefühle sondergleichen, war der freie Tag und das spielfreie Wochenende danach mehr als verdient. Inzwischen arbeitet die Mannschaft aber schon wieder hart. Am Dienstag müssen die Baskets in Brindisi antreten.