Es geht in den Endspurt

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Zwei weitere Testspiele liegen hinter den Telekom Baskets. Dazu die offizielle Mannschaftspräsentation auf dem Bonner Friedensplatz. Jetzt geht es in den Endspurt für das Team von Chefcoach Thomas Päch. In anderthalb Wochen steht das erste Pflichtspiel auf dem Programm. In genau zwei Wochen das erste Heimspiel.

Vorher hat die Mannschaft noch einen Abstecher in den Norden gemacht. Am Samstag setzte es in Oldenburg eine Niederlage. Die Baskets waren allerdings sowohl ohne Center Stephen Zimmerman, als auch ohne die Doppellizenzler an die Hunte gereist.

Sonntag waren zumindest letztgenannte in Hamburg wieder dabei. Zudem hatte Joshi Saibou einen Sahnetag erwischt und 19 Punkte aufgelegt. Am Ende reichte es zu einem 98:79 gegen den Aufsteiger aus der Hansestadt.

Coach Thomas Päch freute sich über die Fortschritte seiner Mannen: „Das Wichtigste für mich war heute, dass wir wieder dazugelernt und über das Spiel hinweg bessere Entscheidungen als zuletzt getroffen haben – besonders defensiv. Wenn wir mit dieser Energie und unserem Tempo spielen, kannst du den Gegner müde spielen. Wir haben in dieser Woche wieder einen Schritt nach vorne gemacht und jeder arbeitet für den anderen, das freut mich!“

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Platz zwei in Brüssel

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Die Telekom Baskets bereiten sich weiter auf die neue Saison vor. An diesem Wochenende stand deshalb ein Turnier in Brüssel auf dem Programm. Hier konnten die Bonner erstmals in kompletter Besetzung auflaufen. Die zuletzt geschonten Lischka, Simons und Zimmerman standen wieder auf dem Parkett.

Dennoch reichte es am Ende nicht zum Turniersieg. Zwar konnten die Baskets durch einen Sieg am Samstagabend gegen Charleroi das Finale erreichen. Hier setzte es dann aber eine denkbar knappe Buzzerbeater-Niederlage gegen die Gastgeber.

Schon am Samstag hatte Cheftrainer Thomas Päch aber Fortschritte in seinem Team ausgemacht: „Wir wollten heute einen Schritt nach vorn machen, was uns gelungen ist. Wir müssen jedoch lernen, unsere Leistung, die wir in vielen starken Zwischenspurts gezeigt haben, über die gesamten 40 Minuten zu bringen. Defensiv haben wir mit viel Energie gespielt, sind den Fastbreak gut gelaufen, waren aber  manchmal noch zu hektisch.“

Baskets verlieren Finale

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Die Telekom Baskets haben das Finale des traditionellen Vorbereitungsturniers bei den Dragons Rhöndorf verloren. Gegen Würzburg hieß es am Ende 72:89 aus Bonner Sicht. Die Baskets bestritten das Turnier ohne Bennie Lischka, Ben Simons und Stephen Zimmerman. Alle drei wurden wegen leichter Blessuren geschont.

Chefcoach Thomas Päch war mit den beiden Spielen seiner Mannschaft aber nicht unglücklich: „Für unsere Jungs, die die Liga noch nicht kennen, war es gut, gegen ein Team aus der Bundesliga zu spielen. Ich bin super zufrieden, wie wir heute gespielt haben. Wir haben versucht die Dinge umzusetzen, die ich in den letzten Wochen von meinen Spielern eingefordert habe. Das haben sie mit einer Energie gemacht, die mir viel Spaß gemacht hat. Defensiv sind wir aktuell weiter als offensiv.“

Schon im Halbfinale gegen den Kooperationspartner lief noch lange nicht alles rund bei den Baskets. Dennoch sah TJ DiLeo auch Fortschritte zum letzten Auftritt gegen die Shanghai Sharks: „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht unser Potential ausgeschöpft. Wir haben ohne Energie gespielt und hätten auch mehr kämpfen müssen. Da haben die Dragons aber auch gut verteidigt. In der zweiten Halbzeit konnten unsere Fans dann sehen, wie wir in Zukunft spielen wollen: aggressiv verteidigen und dadurch einfache Körbe produzieren!“

Die Baskets sind komplett

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Das neue Team der Telekom Baskets steht. Die Bonner verpflichteten den Amerikaner Trey McKinney-Jones. Der Flügelspieler unterschrieb einen Vertrag über eine Spielzeit. Er ist bereits in Bonn und trainiert mit der Mannschaft.

Cheftrainer Thomas Päch freut sich vor allem über die Vielseitigkeit seines neuen Schützlings: „Trey ist ein sehr intelligenter Spieler, der gut zu uns passen wird. Er liest das Spiel gut, spielt sehr mannschaftsdienlich, ist clever und kann alle Positionen vom Point Guard bis zum Power Forward spielen – offensiv wie defensiv. Er bringt zudem viel Athletik und Physis mit, die wir gut gebrauchen können.“

In die gleiche Kerbe schlägt Sportmanager Michael Wichterich: „Die sportlichen Qualitäten, die wir für unsere letzte Position gesucht haben, vereint Trey. Er ist sehr vielseitig in der Offensive und ein überdurchschnittlicher Verteidiger. Mit ihm können wir viele unterschiedliche Formationen spielen und taktisch agieren. Darüber hinaus waren die Rückmeldungen von allen Seiten zu seiner Person in Sachen Charakter und Teamfähigkeit außerordentlich. Wir freuen uns auf ihn als einen erfahrenen aber dennoch hungrig gebliebenen Spieler.“

Der Amerikaner, der zuletzt in Japan gespielt hatte, freut sich, jetzt in Bonn angekommen zu sein: „Die Baskets haben einen sehr guten Ruf. Auch Julian Gamble, einer meiner besten Freunde, konnte mir nur Gutes über den Verein erzählen. Das Team steht für mich immer an erster Stelle, das passt zur Spielidee von Coach Thomas Päch. Die Fans können sich auf jemanden freuen, der stolz darauf ist, Defense zu spielen und der Mannschaft immer das gibt, was sie gerade braucht.“

Zimmermann ersetzt Jackson

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Stephen Zimmermann wird der neue Center bei den Telekom Baskets. Er ersetzt Charles Jackson an der Seite von Martin Breunig. Der Amerikaner spielte unter anderem schon in der NBA, zuletzt war er in der G-League aktiv. Der 22-Jährige unterschrieb einen Vertrag über eine Spielzeit. Danach haben sowohl Verein, als auch Spieler, die Option auf ein weiteres Jahr.

Cheftrainer Thomas Päch freut sich auf die Zusammenarbeit mit seinem neuen Schützling: „Stephen ist ein junger Center, der noch sehr viel Entwicklungspotential hat, aber trotzdem bereits über ein großes Repertoire im Angriff verfügt: Er kann gut passen, den Ball dribbeln, hat eine gute Fußarbeit und ist mit seinen 2,13 Meter eine ideale Ergänzung zu Martin Breunig.“

Und auch der Spieler selbst ist froh über sein Engagement in Bonn: „Ich freue mich wirklich sehr darauf, für die Telekom Baskets Bonn zu spielen, da ich mit meinem Spielstil sehr zum Team passen werde. Ich werde hart arbeiten, auf dem Feld alles geben und freue mich auf tolle Mitspieler, die das ebenso machen werden.“

Mit der Verpflichtung des 2,13m-Mannes ist auch klar, dass Charles Jackson nicht zu den Baskets zurückkehren wird.

Ben Simons soll für die Dreier sorgen

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Die Colts sollen wieder rauchen auf dem Bonner #heartberg. Deshalb haben die Telekom Baskets mit Benjamin Simons einen echten Scharfschützen verpflichtet. Der Amerikaner spielte zuletzt in Spanien und legte in der vergangenen Saison eine Quote von 42,3 Prozent aus dem Dreipunktland. Im Schnitt sorgte er für zehn Punkte pro Spiel.

Baskets-Trainer Thomas Päch ist überzeugt, einen wichtigen Bestandteil seiner Mannschaft gefunden zu haben: „Ben ist ein echter Scharfschütze, der unglaublich gut werfen kann. Er kann variabel auf den
Positionen Shooting Guard und Small Forward spielen, aber durch seine Größe auch als Power Forward aushelfen. Zudem hat er das Potential dazu, neben seinem starken Wurf auch noch weitere Facetten seines Spiels zu zeigen. Mit ihm bekommen wir einen Spieler, der richtig Lust auf die Baskets und die easyCredit Basketball Bundesliga hat und hier Gas geben will!“

Und auch Simons selbst glaubt, dass er mit dem Wechsel eine gute Entscheidung getroffen hat: „Ich freue mich auf die Saison! Nachdem ich mit Thomas Päch gesprochen habe, war mir klar, dass Bonn und die Baskets sehr gut zu mir passen werden. Ich habe hier die Möglichkeit, in einer starken Liga und zusätzlich in einem europäischen Wettbewerb zu spielen. Daher möchte ich den Baskets dabei helfen, sich für die Playoffs und die Basketball Champions League zu qualifizieren!“

Mayos Nachfolger ist gefunden

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Die Telekom Baskets haben einen Nachfolger für Capitano Josh Mayo gefunden. Aus Spanien wechselt der Amerikaner Branden Frazier auf den #Heartberg. Er unterschrieb einen Vertrag bis zum Ende der Saison. Frazier spielte zuletzt für San Pablo Burgos in der ACB.

Cheftrainer Thomas Päch ist überzeugt, einen guten Fang gemacht zu haben: “ Branden kann auf beiden Guard-Positionen eingesetzt werden, ist aber vom Naturell her ein Aufbauspieler. Er kann sehr gut den Ball passen, ist kreativ und verfügt über einen guten Wurf, den er jederzeit selbst kreieren kann. Er ist sehr smart und gut informiert über den europäischen Basketball. Solche Jungs hat man gerne in der Mannschaft.“

Ganz ähnlich sieht es der Sportmanager der Baskets, Michael Wichterich: „Branden stand auf unserer Wunschliste weit oben. Am Rande der NBA Summerleague in Las Vegas ergab sich dann die Gelegenheit, sich persönlich kennen zu lernen. Unser Eindruck war sofort, dass er nicht nur spielerisch als variabler Guard in unser System, sondern auch menschlich sehr gut in unser neues Team passt. Mit seinem New Yorker Selbstbewusstsein soll er einer der Baskets-Leader in der kommenden Saison sein.“

Neben Spanien war der 26-Jährige schon in Russland, der Ukraine, Belgien und den Niederlanden aktiv.