Frankfurt zerbröselt die Baskets

© Sebastian Derix

Der Keks ist eigentlich schnell gegessen: Die Telekom Baskets haben in Frankfurt eine bittere Klatsche kassiert. Nicht einmal 50 Punkte machte das Team von Noch-Neu-Coach Silvano Poropat am Main. Das lag natürlich zum einen an der bekannt starken Verteidigung der Hausherren. Offensiv lief aber für die Baskets an diesem Sonntag auch gar nichts zusammen. Aufgegeben hat sich das Team nicht. Allein es fand überhaupt kein Mittel, um das Abwehrbollwerk dauerhaft zu knacken. Am Ende waren die Bonner Anhänger einmal mehr zahlreich auf die Reise gegangen, um ihre Mannschaft nach vorne zu treiben. Genutzt hatte es nichts.

 

 

Gesichter Bonns – die Ausstellung

© Gesichter Bonns

© Gesichter Bonns

So ganz genau erinnere ich mich nicht mehr an das Datum. Trotzdem weiß ich noch, dass meine gute Freundin Beatrice Treydel einst auf uns zu kam und von ihrem „Projekt“ erzählte. Sie hatte geplant, Bonner Gesichter zu fotografieren. Im Studio und an deren Lieblingsort in der Stadt. Und um die Sache in Gang zu bringen, sollten wir aus dem Freundeskreis doch eine Art Türöffner spielen. Ohne langes Überlegen waren wir alle dabei, hatten wir doch schon öfter vor Beas Kamera gestanden und es nicht bereut. Zudem  verstanden wir – so glaube ich – alle sofort, welche Idee hinter dem Projekt stand und konnten uns damit identifizieren. Waren wir doch fast alle selbst zugezogene Bonner und hatten die Stadt schon längst lieben gelernt.

Mit der Zeit sahen wir das Projekt wachsen. Die ein oder anderen Kontakte konnten wir helfen zu knüpfen. Die Idee wuchs und wurde größer. Wir sahen, wie Beas Freund Christian immer mehr Teil des Projektes wurde. Vor allem im Bereich Social Media, später auch mit den beliebten Videoclips konnte er sich einbringen. Bonner begannen, sich um die Teilnahme am Projekt zu bewerben. Der Bonner Gesichterzug rollte. Irgendwann war er tatsächlich voll. Das Limit von 100 Teilnehmern war erreicht. Alle Fotos gemacht, alle zugehörigen Texte geschrieben. Die Planungen für die Ausstellung liefen, selbst ein Buch sollte es geben.

Jetzt ist es soweit. Die vergangenen Tage waren noch einmal stressig. Die Bilder mussten gedruckt, transportiert und in der Fabrik 45 aufgehängt werden. Am Donnerstagabend steigt die offizielle Ausstellungseröffnung. Bis zum Sonntag hängen dann 100 Gesichter Bonns – vom Promi bis hin zum Freundeskreis – mit Studioportrait und Lieblingsort an der Viktoriabrücke. Danach geht es auf Tour. Mit Hilfe der Caritas konnten sowohl Ausstellung, als auch Buch und Bonner Tournee geplant und finanziert werden. Ich bin stolz auf die Bonner Gesichter, die Teilnehmer und viel mehr noch die Künstler. Ich freue mich auf die Ausstellung. Auf die Gesichter Bonns und ihre Geschichten. So unterschiedlich wir auch alle sind – wir alle lieben Bonn.

 

Ein Tag am Meer

Endlich mal wieder das Meer sehen – der Gedanke spukte schon länger in meinem Kopf rum. Viel zu lange war das letzte Mal schon her. Also nahm ich mir meine Google Map zur Hand und überlegte, wo ich denn hinfahren könnte. Vor mehr als fünfzehn Jahren bin ich mal mit einem Kumpel zum zelten in Zoutelande an der niederländischen Küste gewesen. Weil das damals sehr cool war und die Strecke von Bonn aus relativ überschaubar ist (gut 3 Stunden Fahrtzeit), war die Entscheidung dann schnell gefallen (inklusive Abstecher nach Westkapelle). Morgens hin, abends zurück und zwischendrin von Wolken über Regen und Sonne alles erlebt. Es war ein schöner Tag, von dem ich ein paar fotografische Eindrücke mitgebracht habe:

Lustige alte Männer

Mal wieder ein Fotobeitrag: In der vergangenen Woche hatte ich die Chance auf dem Bonner Kunstrasen zu fotografieren. Status Quo und Alice Cooper waren zu Gast. Beide lieferten eine tolle Show ab.

KIBO 2015

© Sebastian Derix

Die Kirschblüte in der Bonner Altstadt boomt. Selten waren so viele Menschen unterwegs, um die Blütenpracht zu fotografieren oder einfach nur zu bestaunen, wie in diesem Jahr. Deshalb konnte ich es mir natürlich auch nicht entgehen lassen, das ein oder andere Foto zu schießen:

 

Baskets Danceteam im November

Jetzt gibt´s mal was fürs Auge – das Baskets Danceteam aus den vergangenen beiden Spielen:

Von Pressetagen und Messeaufbauten

© Sebastian Derix

Heute hat in Köln die diesjährige Photokina begonnen. Schon gestern gab es den offiziellen Presse- und Fachbesuchertag. Dass es an solchen Tagen schon mal etwas holpern kann und letzte Arbeiten an den Ständen ausgeführt werden müssen, ist normal und auch zu verzeihen. Das Bild, das sich gestern dem geneigten Besucher in den Kölner Messehallen bot, war das einer Baustelle kurz nach dem Rohbau. Das schon anwesende Standpersonal bewegte sich in seinen Umgangsformen in ähnlichen Bereichen.

Meine Idee, vor allem bei der Firma Canon nach dem Rechten zu sehen, scheiterte zunächst daran, dass der (zugegeben riesige) Stand noch komplett mit schwarzen Tüchern abgehängt und mit Bauzäunen abgesperrt war. Das Sicherheitspersonal informierte uns, dass gegen 16 Uhr mit einer Öffnung zu rechnen sei. Also schlugen wir uns zunächst durch diverse andere Hallen, um dann um kurz nach vier zurück zu kehren. Der Stand war inzwischen von seiner Verpackung befreit und erstrahlte in vollem Glanz. Allein man verwehrte uns jetzt erneut den Zutritt. Am Pressetag sei keine Presse zugelassen. Das muss man sacken lassen.

Auf unserer Tour durch die Hallen kamen wir unter anderem auch beim Stand der Firma Cullmann vorbei. Auf der Suche nach Infomaterial in Sachen Kamera-Stative fanden wir einige schon bestückte Prospektständer und bedienten uns in Maßen. Kurz danach kam ein recht unwichtig aussehender Mann, der sich allerdings für sehr wichtig hielt. Er fragte, ob er helfen könne und was wir an seinem Stand machten. Nach unserer Antwort, dass wir uns umsehen wollten, bat er uns zu gehen. Man wolle das lieber auf den nächsten Tag verschieben. Auch das musste sacken.

Alles in allem musste man den Eindruck bekommen, dass die diesjährige Photokina noch plötzlicher kam, als es mit Weihnachten in der Regel der Fall ist. Der zweijährige Rhythmus scheint das Problem noch zu verstärken. Die Fahrt nach Köln hat sich in keinster Weise gelohnt. Ich überlege, den Organisatoren die Spritkosten in Rechnung zu stellen.