Baskets mit Niederlage gegen ALBA

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Die Telekom Baskets haben am Wochenende spielfrei. Das heißt: Viel Zeit für Promo-Termine. Und zur Erholung. Und zu weiterer harter Arbeit. Denn schon am Mittwoch geht es in der Champions League mit einer schwierigen Aufgabe weiter: Thessaloniki kommt in den Telekom Dome. Die Baskets wollen ihre Tabellenführung verteidigen.

Die Chance ist realistisch. Schließlich spielen die Bonner in der BCL deutlich erfolgreicher als in der Bundesliga. Hier gab es am vergangenen Dienstag erneut eine Niederlage. Allerdings haben die Bonner sich gegen ALBA Berlin teuer verkauft. Lange Zeit war das Spiel offen. Am Ende waren es ein paar unnötige Ballverluste, die den möglichen Sieg gekostet haben.

Auch, wenn es die Ergebnisse in der Liga nicht gleich erkennen lassen, so sind die Baskets doch auf einem ordentlichen Weg. Eine Steigerung ist erkennbar. Zudem ist Euroleague-Teilnehmer Berlin kein Haufen von Anfängern. Die Bonner werden ihre Siege holen. Vielleicht schon am Mittwoch in der BCL. Und vielleicht auch am kommenden Wochenende gegen den MBC.

Mit Sieg in die Playoffs

Die Telekom Baskets sind mit einem Sieg in die Playoffs eingezogen. Am Sonntagabend schickten sie den amtierenden deutschen Meister Bayern München mit 102:98 wieder nach Hause. Es war ein beeindruckender Sieg, der einmal mehr zeigte, zu was die Mannschaft in der Lage ist.

Vor allem im so oft unterirdischen dritten Viertel legten die Baskets eine Sohle aufs Parkett, die den Bayern den Schwindel in den Kopf trieb. Capitano Josh Mayo schraubte am Sonntag sein Dreierkonto auf 104 in der laufenden Saison. Mehr hatte in diesem Jahrtausend noch kein Spieler in einer Saison versenkt.

Vor der Partie wurde Yorman Polas Bartolo einmal mehr als bester Verteidiger der Liga ausgezeichnet. Im Spiel selbst zeigte er dann ein ums andere Mal, warum er diese Auszeichnung verdient hat. Allerdings drehte er auch offensiv ordentlich auf und sorgte am Ende für elf Punkte.

Folgerichtig war Coach Chris O´Shea zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Wir wollten heute die Mentalität eines Playoff-Spiels aufs Parkett bringen. Es freut mich für die Mannschaft und unsere Fans, jetzt geht es mit dem richtigen Momentum in die Postseason. Im dritten Viertel haben wir das gezeigt, was wir in einigen Spielen haben vermissen lassen: Den Willen, die Begegnung an sich zu reißen. Vor allem als der FCB im letzten Abschnitt nochmals Gas gegeben hat, sind wir nicht auseinander gefallen, sondern haben dagegengehalten.“

Baskets mit kleiner Siegesserie

Es sind die Tage der knappen Siege bei den Telekom Baskets. Aber immerhin sind es Siege. Das Karnevalsspiel zum Beispiel: ratiopharm Ulm war zu Gast – und musste am Ende mit einer 76:78-Niederlage wieder nach Hause fahren. Ähnlich erging es Alba Fehervar im Europe Cup (85:84 für die Baskets). Am Sonntag hatte dann auch Crailsheim das Nachsehen. Bonn nahm ein 88:87 wieder mit an den Rhein.

Erst 0,3 Sekunden vor Schluss machte der Capitano den Sieg klar. Josh Mayo war gefoult worden und verwandelte den ersten seiner zwei Freiwürfe sicher. Den zweiten setzte er daneben, damit die Hausherren nicht mehr die Chance hatten, erneut gefährlich vor dem Bonner Korb aufzutauchen. Er habe nur gehofft, dass der Ball rein gehe, erklärte Mayo am Ende grinsend vor den Fernsehkameras.

Ligaübergreifend war es schon der fünfte Sieg in Folge für die Mannschaft von Coach Chris O´Shea. Man hat nicht den Eindruck, dass das Team nur so durch die Wettbewerbe marschiert. Aber eine gewisse Sicherheit ist wieder da. Die Mannschaft fällt nicht auseinander, wenn es mal nicht so klappt, wie erhofft.

Dass jetzt auch noch Charles Jackson zurück ist, steigert die Bonner Chancen auf die Playoffs sicher gewaltig. Noch dazu hat gegen Fehervar endlich auch Stefan Bircevic bewiesen, dass er nicht sein Zwillingsbruder ohne jegliches Talent ist. Es werden spannende Wochen, die den Bonner Basketballfans jetzt bevorstehen. Langweilig wird es mit dieser Mannschaft sicher nicht.

In den Pokalwettbewerben auf Kurs

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Es scheint, als hätten die Telekom Baskets die Kurve bekommen. Nach vier Niederlagen in Folge schafften sie zunächst international den enorm wichtigen Heimsieg gegen PAOK Saloniki. Danach machten sie im letzten Spiel vor Weihnachten auch den Einzug ins Pokal-Halbfinale klar.

International war es eine beeindruckende Partie. Im heimischen Telekom Dome spielten die Baskets die zuletzt lange ungeschlagenen Griechen förmlich an die Wand. Da nutzte es auch nichts, dass rund 300 Gästefans aus ganz Deutschland angereist waren. Lautstark versuchten sie, ihre Mannschaft nach vorne zu peitschen. Allein, es sollte nicht sein. Die Hausherren, vor allem Bojan Subotic, dominierten die Partie. Schlussendlich sorgte das 94:77 dafür, dass in der CL-Gruppe wieder alles drin ist für die Bonner.

Einen Tag vor Heiligabend stand dann noch das Viertelfinale im BBL-Pokal an. Erstmals wird der in neuem Modus ausgetragen. Die Baskets bekamen es mit Jena zu tun – in der Liga eher kein Topteam. Zuletzt allerdings mussten sich die Bonner in Jena geschlagen geben.

Und auch im Pokalwettbewerb war es alles andere als ein Selbstläufer. Lange kämpften die Hausherren um ihre Führung. Und erst Sekunden vor Spielende war klar, dass die Baskets ins Halbfinale einziehen würden.

Hier wartet erneut ein Auswärtsspiel. Sportreporter Frank Buschmann zog die Lose für die Runde der letzten vier. Er sorgte dafür, dass Bonn in Bamberg antreten muss. Das Spiel findet am 20. Januar statt. Die dort angesetzte Partie gegen Bremerhaven wird verschoben. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Ohne Jackson weiter sieglos

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Die Telekom Baskets können aktuell nicht mehr gewinnen. Auch das vierte Spiel nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Center Charles Jackson ging verloren. Die Bonner unterlagen am Sonntagabend beim ehemaligen Serienmeister in Bamberg mit 70:77. Zuvor hatten die Baskets auch gegen Ulm, Oldenburg und Teneriffa verloren. Nach einer wirklich schwachen Leistung gegen Oldenburg, zeigte sich das Team aber in den beiden Folgepartien wieder verbessert.

Dennoch haben auch in Bamberg einige Aussetzer im dritten Viertel dafür gesorgt, dass Bonn erneut als Verlierer vom Parkett schlich. Schuld war unter anderem eine schlechte Dreierquote. Dazu kommt, dass Ra´Shad James verunsichert schien, seit er gegen Oldeburg schlecht spielte und gegen Teneriffa aussetzen musste. Außerdem mussten die Baskets auf Nachverpflichtung Olivier Hanlan verzichten. Der Kanadier konnte wegen einer leichten Leistenzerrung nicht spielen.

Einen Sahnetag erwischte dagegen Bonns Verteidigungsminster Yorman Polas Bartolo – und das nicht nur in der Defensive. Mit 15 Punkten wurde er der Topscorer der Baskets. Mit neun Rebounds und vier Assists schrammte er dazu noch denkbar knapp am Double-Double vorbei. Allerdings hatte auch Bartolo nach der Pause eine Schwächephase. Er konnte so die Niederlage seiner Mannschaft letztlich nicht verhindern.

Viel Zeit über die Niederlage nachzudenken ist nicht. Schon am Dienstag steht die nächste schwierige Aufgabe in der Championsleague an. Thessaloniki kommt in den Telekom Dome. Nach der Niederlage gegen Teneriffa ist diese Partie schon ein Schlüsselspiel für die Baskets. Wollen sie eine Runde weiterkommen, dann sind jetzt dringend Siege notwendig. Hochball ist um 20 Uhr.

Bircevic ersetzt Jackson

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Der Ersatz für den verletzten Charles Jackson ist gefunden. Stefan Bircevic soll die Rolle des Amerikaners unter den Körben ausfüllen. Der Serbe kommt direkt von der serbischen Nationalmannschaft auf den #heartberg. Hier soll er in den kommenden Tagen eintreffen und nach Möglichkeit schon am Sonntag gegen Oldenburg im Kader stehen.

Bircevic war zuletzt in der Türkei bei Banvit aktiv. Vorher spielte er schon unter anderem in Istanbul, Madrid und in Belgrad. Der 2,11-Mann gilt als ausgezeichneter Dreierschütze. 

„Stefan ist ein Spieler mit internationaler Erfahrung, er wird uns sicher helfen“, sagt deshalb auch Headcoach Predrag Krunic. Sportmanager Michael Wichterich ergänzt, dass man sich allerdings im Bonner Spiel umstellen wird: „Ein Klon von Jackson war leider nicht verfügbar. Stefan Bircevic ist aber als Qualitätsspieler über jeden Zweifel erhaben“.

Baskets-Präsident Wolfgang Wiedlich hofft jetzt, dass keine weiteren Verletzten dazu kommen, weil „nun das Budget für die laufende Saison ausgereizt ist und künftige Verletzungen nicht mehr mit Nachverpflichtungen kompensiert werden können“.