Ra´Shad James sorgt für den ersten Heimsieg

© Sebastian Derix

Nachdem im ersten Saisonspiel Charles Jackson unter den Körben dafür verantwortlich war, dass die Telekom Baskets den Sieg aus Göttingen entführen konnten, so sorgte im ersten Heimspiel der neuen Spielzeit ein weiterer Neuzugang für die nötigen Punkten: Ra´Shad James markierte 28 Zähler und war von den Gästen aus Braunschweig nicht zu kontrollieren. Dank seiner überragenden Leistung gelang den Bonnern ein 75:69-Sieg.

Nur kurz vor dem Ende schien der Bonner Sieg zu wackeln. Weil sich aber Braunschweigs Nawrocki und eben Ra´Shad James außergerichtlich nicht über Kleiderordnung und Laufwege einigen konnten, kassierten die Gäste bei nur noch drei Punkten Rückstand ein unsportliches Foul. James machte einen der beiden fälligen Freiwürfe, Yorman Polas Bartolo kurz danach zwei weitere. Damit war die Siegchance für Braunschweig auch schon wieder dahin.

Deutlich zurückhaltender als in Spiel eins präsentierte sich der damalige Matchwinner. Charles Jackson hatte doch arg zu kämpfen. Auch Shane Gibson tat sich noch etwas schwer, gab später auf Instagram zu, dass er noch Probleme mit seiner neuen Rolle habe. James Webb III machte zwei wichtige Dreier, blieb ansonsten aber auch blass. Einen engagierten Eindruck hinterließ Bojan Subotic. Der Montenegirner kämpfte an allen nötigen Ecken und Enden des Spielfeldes. Sechs Punkte und sieben Rebounds waren die verdiente Ausbeute. Auch Jarelle Reischel spielte munter mit. Er sorgte für sieben Zähler und war damit drittbester Punktesammler.

Baskets-Coach Predrag Krunic war nach dem Spiel mit dem Leistungsstand seiner Mannschaft zufrieden. Er sieht aber auch noch viel Arbeit auf sein Team zukommen: „Vor allem unsere Verteidigung war über weite Strecken auf einem ordentlichen Niveau. Braunschweig hat heute gezeigt, dass sie besser sind als sie am ersten Spieltag gezeigt haben. Darauf waren wir aber vorbereitet. Wir müssen lernen, einen 14 Punkte-Vorsprung zu konservieren, anstatt den Gegner nochmals rankommen zu lassen.“

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Auftaktsieg in Göttingen

© Sebastian Derix

Endlich wieder Basketball. Die neue Saison in der easyCreditBBL ist gestartet. Die Telekom Baskets mussten in Göttingen antreten. Dank eines überragenden Charles Jackson und einer starken Teamleistung gelang ein weitgehend ungefährdeter 86:79-Auswärtssieg. Vor allem im dritten Viertel spielten die Gäste die Hausherren regelrecht an die Wand. In der Phase spielten sie auch defensiv den besten Basketball des Spiels.

Zwar war es in der ersten Halbzeit ein enges Spiel, wirklich Sorge musste man um die Baskets aber nicht haben. Zu dominant war da schon Jackson unter dem Korb. Nach 20 Minuten hatte er schon 15 Zähler auf dem Konto. Göttingen hatte dem wuchtigen Bonner Neuzugang nichts entgegenzusetzen. Allerdings bekamen die Gäste in Halbzeit eins Göttingens Starspieler Michael Stockton nicht in den Griff. Das gelang in der zweiten Hälfte besser. Ein 12:1-Lauf zu Beginn des dritten Viertels sorgte für den entscheidenden Vorsprung, den Göttingen nicht mehr aufholen konnte.

Coach Predrag Krunic war mit der Leistung seines Teams – vor allem in der zweiten Hälfte – zufrieden: „Es war sehr wichtig, dass wir gewonnen haben. Das erste Spiel der Saison ist immer etwas Besonderes. Mein Staff hat in der Preseason gute Arbeit geleistet. Wir haben auch unseren Fans ein Geschenk gemacht, die uns immer toll unterstützen. Es war ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten. In der ersten Halbzeit haben wir 49 Punkte gemacht, in der zweiten Hälfte haben wir eine intensivere Verteidigung gespielt. Das war der Schlüssel zum Sieg. Wir sind auf ein Team getroffen, das sehr guten Basketball spielt, offensiv sehr stark ist. Darum sind diese zwei Punkte umso wichtiger.“

Am kommenden Mittwoch steht schon das zweiten Spiel der noch frischen Saison an. Die Baskets empfangen Braunschweig im heimischen Telekom Dome. Hochball ist um 18 Uhr.

Vorbereitungsspiele beendet

© Sebastian Derix

Mit dem ersten Auftritt von Neuzugang Shane Gibson und einer knappen Niederlage haben die Telekom Baskets die Testspiele vor der kommenden Saison abgeschlossen. In Frankfurt verloren die Bonner nach einem intensiven Spiel knapp mit 73:76. Gibson und Kapitän Josh Mayo hatten im letzten Angriff sogar noch die Chance auf eine Verlängerung. Die Distanzwürfe der beiden verfehlten aber ihr Ziel. So gehen die Baskets mit einer Bilanz von sieben Siegen und drei Niederlagen aus den Testspielen hervor.

Das Spiel selbst startete mit starken Gastgebern. Nach einem 18:0-Lauf der Hausherren zum 20:4 sah man bei Coach Predrag Krunic schon die ersten Schweißperlen auf der Stirn. Dementsprechend geladen fiel dann auch die Ansprache vor dem zweiten Viertel aus. Und sein Team schien ihn verstanden zu haben. Ein 11:0-Lauf zeugte davon, dass die Baskets sich die Butter nicht komplett vom Brot kratzen lassen wollten. Nach der Pause lief es dann sogar noch besser für die Bonner. Schlussendlich reichte es nach einer umkämpften Partie aber nicht zum Sieg.

Jetzt bleibt dem Team noch genau eine Woche Zeit, um an den letzten Feinheiten zu feilen. Am kommenden Sonntag startet dann die Saison mit einem Auswärtsspiel in Göttingen. Nur drei Tage später steht dann das erste Heimspiel der neuen Spielzeit an. Am 3. Oktober empfangen die Baskets Braunschweig im heimischen Telekom Dome.

Die Baskets sind komplett

© Telekom Baskets Bonn

© Telekom Baskets Bonn

Das Team der Telekom Baskets Bonn ist komplett. Am Sonntagmorgen gab der Verein die Verpflichtung von Shane Gibson bekannt. Noch während seine neuen Teamkameraden von Vorbereitungsturnier in Würzburg nach Hause fuhren, stieg der Amerikaner in den Flieger. Am Montagabend nimmt er erstmals am Mannschaftstraining teil.

Zwei Wochen haben er und seine Teamkameraden noch, bis alles passen muss. „Bis zum Saisonstart werden wir gemeinsam alles daran setzen, ihn ins Team zu integrieren und die Grundlage zu schaffen, dass er seine Fähigkeiten sowohl in der BBL als auch BCL abrufen kann“, sagt Cheftrainer Predrag Krunic.

Er ist überzeugt davon, das noch fehlende Puzzleteil für seine neue Mannschaft gefunden zu haben: „Shane bringt ein spielerisch interessantes Paket mit, da er neben seinem Wurf auch durch sein gutes Auge für den Nebenmann Gefahr ausstrahlt.“

Zuletzt spielte sein neuer Schützling auf Zypern, davor in Bulgarien und ein weiteres Jahr davor in Kanada. In allen drei Ligen konnte er mit seinem Team die Meisterschaft erringen. Für Larnaca stand Gibson in der abgelaufenen Saison dabei durchschnittlich rund 30 Minuten auf dem Feld. 17,6 Punkte pro Spiel waren dabei seine Ausbeute. Dank seiner Physis half er zudem der langen Garde am Brett (4,0 RpS) und übernahm phasenweise den Spielaufbau (3,7 ApS).

Zum ersten Mal dem Bonner Publikum vorstellen wird sich der 28-Jährige am kommenden Mittwoch auf dem Friedensplatz. Dann steht die offizielle Teampräsentation auf dem Programm. Am Donnerstag geht es dann im belgischen Aalst gegen den Dauer-Sparringspartner Okapi Aalstar ins erste Testspiel mit seinen neuen Mitstreitern. Der Saisonbeginn wartet dann am 30. September mit einem Auswärtsspiel in Göttingen.

Sieg beim Turnier in Brüssel

© NBA G-League / Telekom Baskets Bonn

© NBA G-League / Telekom Baskets Bonn

Die Telekom Baskets sind in der Saisonvorbereitung weiter erfolgreich unterwegs. Nach dem Sieg beim Gezeiten Haus Cup vor einer Woche, waren die Bonner auch in Belgien siegreich. Beim Brussels European Tournament gewannen die Bonner am Freitag das Halb- und am Samstag das Finale.

Allerdings ging es in beiden Partien denkbar knapp zu. Im Halbfinale gegen den belgischen Meister aus Oostende gelang Charles Jackson der entscheidende Punkt zum 91:90-Sieg erst in letzter Sekunde per Tip-In. Jackson zeigt sich in beeindruckender Frühform. Er sorgte im Halbfinale für insgesamt 16 Punkte.

Im Finale gegen die Gastgeber schien der Sieg dann schon komplett außer Reichweite. Drei Viertel lang sahen die Baskets kein Land. Im Schlussabschnitt setzten sie dann allerdings den Defensivfuß aufs Gaspedal. Oostende brachte es nur noch auf sechs Punkte, Bonn markierte 27 Zähler. Am Ende stand ein 74:70 und damit der Bonner Turniersieg auf der Anzeigetafel.

Jetzt steht eine weitere Trainingswoche an, an deren Ende die Baskets in Würzburg zu Gast. Es geht um den Bosch Rexroth Cup. Bonn trifft am Freitag auf Charleroi, am Samstag geht es dann entweder gegen Würzburg oder gegen Braunschweig.

Ordentlicher Auftritt vor (fast) heimischem Publikum

© Sebastian Derix

Es war der erste öffentliche Auftritt der neuen Telekom Baskets: Traditionsgemäß traten die Bonner beim Gezeiten Haus Cup beim Kooperationspartner Dragon Rhöndorf an. Nach einer Finalniederlage im vergangenen Jahr konnten sich die Baskets den Pokal wieder zurück holen. Gegen Würzburg gelang die Revanche. Trotz teils müder Beine zeigte die Mannschaft eine ordentliche Leistung.

Deutlich wurde in den beiden Spielen, dass die Bonner Neuzugänge ein gehöriges Maß an Athletik mitbringen. Vor allem Ra´Shad James drosch das orange Leder ein ums andere Mal mit Wucht durch die Reuse. Auch Center-Hüne Charles Jackson testete die Korbanlage ein ums andere Mal. Auch wenn Yorman Polas Bartolo wegen leichter Kniebeschwerden geschont wurde, griffen seine Kollegen auch in der Verteidigung bisweilen beherzt zu. Die Baskets zeigten zudem, dass auch aus der Distanz weiter mit ihnen zu rechnen sein wird.

Vier Wochen vor Ligastart war das Turnier in Rhöndorf ein erster Fingerzeig, weiß auch Chefcoach Predrag Krunic: „Das Turnier war für uns als Team und die einzelnen Spieler enorm wichtig. Wir haben in den vergangenen drei Wochen hart trainiert und können jetzt konkretere Rückschlüsse ziehen, an welchem Punkt wir uns befinden. Klar ist aber auch, dass die Mannschaft noch Zeit braucht, um sich bis zum Saisonstart weiter zu entwickeln.“

Bis dahin soll noch ein weiterer Spieler kommen. Die Baskets sind auf der Suche nach einen Guard, der auch größere Spieler verteidigen kann. Nach dem Cup in Rhöndorf wollen sich Sportmanager Michael Wichterich und Coach Krunic erneut zusammensetzen, um zu beraten, was dem Team genau noch fehlt. Bis zur Verpflichtung des letzten Mannschaftsmitglieds könnte es also noch einige Tage dauern.

 

NBA-Erfahrung für die Baskets

© nba.com / Brooklyn Nets

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So langsam wird´s: Die Telekom Baskets sind kurz davor, ihr Team für die kommende Saison zu komplettieren. Am Mittwoch gaben sie die Verpflichtung von James Webb III bekannt. Der 25-jährige Amerikaner ist auf der Position des Power Forward zuhause, kann aber im Notfall auch auf die Flügel ausweichen. Webb spielte zuletzt in der G-League und hat in der vergangenen Spielzeit zehn Einsätze für die Brooklyn Nets in der NBA absolviert. Jetzt unterschrieb er ein Arbeitspapier bis zum kommenden Sommer.

Sportmanager Michael Wichterich ist vor allem von der Variabilität seines Neuzugangs überzeugt: „Mit seinem Spiel und seinem gefährlichen Distanzwurf schafft James die Räume, die wir in der Zone für unser Spiel sehen wollen. Er ist variabel einsetzbar und könnte neben seiner Stammposition im Bedarfsfall auch auf den Flügel ausweichen. In Hinblick auf die Rotation in der Basketball Champions League sowie mögliche Verletzungssituationen im Laufe der Saison ist das sicherlich ein Vorteil. Wir freuen uns auf ihn.“

Webb wird erst am kommenden Montag in Bonn erwartet. Eine Reise ins Trainingslager lohne sich nicht, heißt es vom Verein, da der Spieler auch noch die medizinischen Tests absolvieren muss. Ihn dann für einen Tag nach Slowenien zu schicken sei nicht sinnvoll. So trifft er also auf seine Kollegen, wenn diese, ebenfalls am Montag, aus Rogla wieder auf dem Heartberg eintreffen.

Coach Predrag Krunic freut sich schon auf die Zusammenarbeit mit seinem neuen Amerikaner: „James ist ein moderner Power Forward wie wir ihn gesucht haben. Jemand der das Feld gut läuft, stark rebounded und vor allen Dingen über einen starken Distanzwurf verfügt“, so der Cheftrainer. „Für uns ist James Webb ein passendes Puzzlestück, das sich insbesondere spieltaktisch sehr gut in unser bisheriges Team einfügt.

Jetzt suchen die Baskets noch nach einem Guard mit Verteidigungsqualität und nach Möglichkeit auch einer erklecklichen Anzahl an Zentimetern. „Groß“ solle er nach Möglichkeit sein, heißt es seit Wochen im Anforderungsprofil. Dem Bonner General Anzeiger sagte Sportmanager Wichterich, er sei guter Hoffnung, dass das Team bald komplett sei.