Fällt morgen die Entscheidung?

© Sebastian Derix

Es könnte einer der wichtigste Tage in der noch immer laufenden Saison der Basketball Bundesliga sein: Am morgigen Montag setzen sich die Vereinsvertreter virtuell zusammen, um eine Entscheidung zu treffen, wie es mit der Spielzeit weitergeht. Absagen oder auf Geisterspiele setzen? Nach DPA-Informationen sind die Vereine gespalten in ihrer Meinung. Derweil liegen offenbar mehrere Szenarien auf dem Tisch:

Ein einfaches Weiter so! scheint derweil in keiner der Möglichkeiten eine Rolle zu spielen. Möglich sei demnach, dass die noch ausstehende Spiele an drei oder vier Standorten gespielt werden – ohne Zuschauer selbstverständlich. Die Bayern hatten derweil vorgeschlagen, die Saison nur mit denjenigen Vereinen zu Ende zu spielen, die daran interessiert seien. Das könnte dann in einer Art Gruppenphase mit anschließenden Playoffs passieren.

In Sachen Hygiene habe sich die Liga bei den Fußballern informiert und wolle jetzt sehen, welche der dort angedachten Punkte auch für die BBL umsetzbar seien.

Baskets-Präsident Wolfgang Wiedlich hat derweil im Gespräch mit Radio Bonn/Rhein-Sieg erklärt, dass die Bonner einen Abbruch der Serie präferieren. Finanziell wäre es enorm schwer, mit Geisterspielen ohne Einnahmen über den Sommer zu kommen, so Wiedlich.