Ra´Shad James kommt auf den Heartberg

© NBDL / Telekom Baskets Bonn

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Die Telekom Baskets sind auf der Suche nach einer Verstärkung fündig geworden. Der Verein gab die Verpflichtung von Ra´Shad James bekannt. Der Amerikaner spielte zuletzt in der Türkei. Er unterschrieb einen Vertrag für eine Spielzeit. James ist 28 Jahre alt und hat schon reichlich internationale Erfahrung gesammelt. So führte ihn seine Profikarriere bisher unter anderem nach Südkorea, Polen, Kroatien und zuletzt eben in die Türkei. Auch in der amerikanischen G-League stand er schon unter Vertrag.

Auf seinen bisherigen Stationen zeichnete er sich unter anderem durch ein sicheres Händchen aus der Distanz aus. Allerdings ist er auch in der Lage, spektakulär den Ball durch die Reuse zu drücken. Trotz einer Größe von irgendwas zwischen 1,85m und 1,88m ist er in der Lage, sich unter dem Korb robust in Szene zu setzen. James soll in Bonn auf der Position zwei eingesetzt werden. Er kann aber auch als Pointguard auflaufen.

Der Amerikaner freut sich auf seine neue Aufgabe: „Ich freue mich ungemein auf Bonn und darauf ein Teil der Baskets-Familie zu sein“, sagt Ra‘Shad James. „Mir wurde bislang nur Gutes über den Club, die Fans, die Stadt sowie das komplette Umfeld zugetragen. Ich kann es kaum erwarten, mit dem Team in die Vorbereitung zu starten.“

Auch Coach Predrag Krunic ist überzeugt, einen guten Fang gemacht zu haben: „Ra’Shad verfügt dank seiner bisherigen Stationen über viel Erfahrung, die er bei uns einbringen wird. Mit seiner athletischen Spielweise bringt er Überraschungsmomente ins Spiel, die er häufig erfolgreich abschließt. Das passt gut zu uns, in die Bundesliga und die Champions League.“

Sportmanager Michael Wichterich zeigte sich beeindruckt von den Durchsetzungsfähigkeiten des Amerikaners: „Ra‘Shad ist ein besonderer Spieler – einer, der sich mit viel Energie und Ehrgeiz von kleineren Colleges und ersten Profistationen nach oben gearbeitet hat. Von dieser Zielstrebigkeit und seiner Art Basketball zu spielen, wollen und werden wir in der neuen Saison gemeinsam profitieren.“

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Im Pokal nach Bremerhaven

© Sebastian Derix

Alles neu macht der Pokal. Auch den Gegner, zumindest fast. Erst zum zweiten Mal überhaupt treffen die Telekom Baskets in einem Pokalspiel auf die Eisbären aus Bremerhaven. Das hat die Auslosung am Freitag ergeben. Das Spiel steigt am Wochenende um den 6. und 7. Oktober in Bremerhaven.

Mit dem Gegner kann Baskets-Trainer Predrag Krunic leben: „Es wäre natürlich besser gewesen ein Heimlos zu bekommen, aber wir nehmen die Herausforderung gerne an. Es werden zwei Mannschaften mit vielen neuen Gesichtern aufeinander treffen. Umso wichtiger ist es, die Vorbereitung optimal für uns zu nutzen. Wir müssen direkt bereit sein, denn: Wir wollen ins Viertelfinale einziehen“, so der Coach.

Der neue Pokalmodus sieht vor, dass 16 Erstligisten, exklusive der Aufsteiger aus Vechta und Crailsheim, nach dem KO-System den Pokalsieg unter sich ausspielen. Hier sind die übrigen Paarungen:

Basketball Löwen Braunschweig – Mitteldeutscher BC
ALBA Berlin – medi bayreuth
BG Göttingen – MHP RIESEN Ludwigsburg
Brose Bamberg – s.Oliver Würzburg
EWE Baskets Oldenburg – Science City Jena
FC Bayern München – GIESSEN 46ers
FRAPORT SKYLINERS – ratiopharm ulm

Kleine Fototour zur Burg Eltz

Sie ist eines dieser Ziele, die vor allem Touristen aus dem Ausland gerne anpeilen: Die Burg Eltz in Wierschem. Die Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert liegt, völlig untypisch, in einem Tal, dem der Elz. Sie ist eine der ganze wenigen Burgen in der Eifel, die nie gewaltsam eingenommen werden konnte. Selbst eine eigens errichtete Belagerungsburg (Burg Trutzeltz) konnte dies nicht ändern.

Den meisten von uns wird die Burg Eltz bekannt sein, weil sie früher die Rückseite des 500 Mark-Scheins zierte.

Weil die Burg und auch das Umland in Privatbesitz ist, ist das Fliegen (und Fotografieren) mit Drohnen o.ä. nicht erlaubt. Deshalb gibt es „nur“ einige Bilder vom Boden aus:

Interessante Aufgaben in der ChampionsLeague

© Sebastian Derix

Die Telekom Baskets bekommen in der Basketball ChampionsLeague ordentlich zu tun. Neben zwei noch nicht feststehenden Qualifikanten, müssen die Bonner gegen Iberostar Teneriffa aus Spanien, (Viertelfinalist 2018), Umana Reyer Venedig aus Italien, (Halbfinalist 2018), den griechischen Top-Club Paok Thessaloniki (ebenfalls Halbfinalist 2018), den israelischen Vizemeister Hapoel Holon und den tschechischen Vizemeister Opava. Das hat die Auslosung der Gruppen im Laufe der Woche ergeben.

Sportmanager Michael Wichterich hofft und glaubt, dass sein Team eine gute Rolle im europäischen Wettbewerb spielen kann: „Unsere Gruppe ist sicherlich interessant und sportlich alles andere als einfach. Davon unabhängig ist unser Ziel, diese Saison die zweite Runde zu erreichen.“ Die erste Runde startet für die Baskets am 9. Oktober. Um in der ChampionsLeague eine Runde weiter zu kommen, müssen die Bonner in ihrer Gruppe mindestens Vierter werden. Die Plätze fünf und sechs würden noch für einen Platz im Europe Cup reichen.

Außerdem steht seit dieser Woche fest, dass die Baskets auch in diesem Jahr wieder beim Kooperationspartner in Rhöndorf zum Gezeiten Haus-Cup antreten werden. Hier spielen sie am 1. September zunächst gegen Rhöndorf. Am Sonntag dann gegen Würzburg oder Frankfurt.

Bojan Subotic ersetzt Nemanja Djurisic

© championsleague.basketball / Telekom Baskets Bonn

Es tut sich was auf dem Bonner #heartberg. Die Telekom Baskets basteln in aller Stille und ohne große Nebengeräusche am Team für die kommende Saison. Jetzt gaben sie die Verpflichtung von Bojan Subotic bekannt. Der 27-Jährige kommt aus Montenegro und spielte zuletzt in Estland. Er soll auf der Position vier auflaufen, kann aber auch als Center aushelfen. Subotic unterschrieb einen Vertrag über eine Spielzeit.

„Bojan ist ein international sehr erfahrener Spieler, der uns mit seiner guten Balance aus Inside- und Outside-Spiel auf den großen Positionen variabel helfen wird“, sagt Baskets-Trainer Predrag Krunic zur Verpflichtung des Mannes, der vor Jahren auch für Roter Stern Belgrad auflief. „Er ist ein echter Kämpfer, der mit seiner Physis auch auf die Center-Position ausweichen und unter dem Korb regelrecht wühlen kann.“

Nicht nach Bonn zurückkehren wird dagegen ein anderer Montenegriner: Nemanja Djurisic bekommt keinen Vertrag mehr bei den Baskets. Keine große Überraschung, konnte er doch zu oft sein Potential nicht abrufen. Zudem seien sich Subotic und Djurisic in ihrer Spielweise zu ähnlich, sagte Sportmanager Michael Wichterich dem Bonner General Anzeiger. Im gleichen Interview schloss Wichterich eine Rückkehr von Tomislav Zubcic nicht aus. Die Bonner Rundschau hatte vor einiger Zeit berichtet, der Kroate habe kein Angebot von den Baskets erhalten.

Baskets wieder in der Champions League

© Sebastian Derix

Jetzt ist es offiziell: Die Telekom Baskets spielen auch in der kommenden Saison wieder in der Basketball Champions League. Die Liga hat heute die Teilnehmer vorgestellt. 26 Mannschaften sind gesetzt, darunter in diesem Jahr auch die Baskets. Im vergangenen Jahr hatten sie noch in die Quali gemusst. 30 weitere Teams kämpfen in diesem Jahr in drei Qualifikationsrunden um sechs weitere Startplätze.

Aus Deutschland fest qualifiziert sind neben den Bonnern auch die Mannschaften aus Bamberg und Ludwigsburg. In der Qualifikation versucht sich Bayreuth durchzusetzen. Das Team steigt erst in der dritten Quali-Runde ein – genau wie der neue Club von Julian Gamble, Nanterre 92.

Die Auslosung, sowohl für die Qualifikationsrunden, als auch für die Hauptrunde, findet am 11. Juli im schweizerischen Mies statt.

Gamble-Nachfolger gefunden

© NBA G-League / Telekom Baskets Bonn

© NBA G-League / Telekom Baskets Bonn

Die Telekom Baskets haben einen Nachfolger für den nach Frankreich abgewanderten Center Julian Gamble gefunden. Aus der Türkei wechsel Charles Jackson auf den Bonner Hardtberg. Hier erhält der 25-Jährige einen Vertrag für eine Spielzeit. Jackson spielte zuletzt in der zweiten türkischen Liga bei Bandirma Kirmizi. Im Jahr zuvor war er mit Sakarya BB in die erste Liga aufgestiegen, hatte dann aber keinen Vertrag mehr für Liga 1 bekommen.

Dass er jetzt aber den Schritt in die Bundesliga schaffen kann, davon sind die Baskets überzeugt. „Mit Charles kommt ein Spieler zu uns, der darauf brennt, seine Qualitäten in einer stärkeren Liga zu beweisen“, sagt Sportmanager Michael Wichterich. „Unser Eindruck ist, dass er dafür im Training und Spiel Vollgas geben wird.“ Der 2,08m-Mann ist sehr beweglich und athletisch. Außerdem hat er flinke Finger. Davon zeugen seine im Schnitt 1,3 Steals pro Spiel im vergangenen Jahr. Chefcoach Predrag Krunic: „Er ist für seine Größe sehr mobil und wird gut in unser System passen.“

Außerdem sorgte Jackson in rund 25 Minuten Spielzeit für durchschnittlich 14 Punkte und sicherte sich 8,4 Rebounds. Coach Krunic freut sich deshalb vor allem auf einen Mann, der sich die Abpraller schnappt: „Charles Jackson bringt viel Energie und Intensität mit, ist ein starker Rebounder und hat in den letzten beiden Jahren sehr gut in der Türkei gespielt.“