Universiade-Team holt Stankovic-Cup

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Mit gehöriger Power aus dem Team und dem Umfeld der Telekom Baskets hat die A2-Nationalmannschaft des Deutschen Basketballbundes am Sonntagnachmittag in China den Stanković Continental Champions’ Cup gewonnen. Im Finale setzte sich das Universiade-Team gegen Kroatien durch – mit 69:65. In der Vorrunde hatten die deutschen Basketballer noch knapp verloren.

Trainiert wird die Mannschaft vom ehemaligen Baskets-Cheftrainer Mathias Fischer. Ihm zur Seite stand beim Stanković Cup Boris Kaminski, noch bis Ende des Monats Geschäftsführer und früher Trainer beim Baskets-Kooperationspartner Dragons Rhöndorf. Ebenfalls im Betreuerstab: Bogdan Suciu, der bei den Telekom Baskets offiziell die Positionen des Physiotherapeuten und Teambetreuers bekleidet, eigentlich aber mindestens „Mädchen für alles“ ist.

Auch auf dem Parkett wären die Baskets fast noch vertreten gewesen, hätte Johannes Richter nicht um Auflösung seines Vertrages gebeten. Was der 24-Jährige zu leisten imstande ist, sah man in der vergangenen Bundesligasaison leider viel zu selten. In China leuchtete sein Stern allerdings umso heller. Bevor er verletzt ausscheiden musste, war der junge Innenspieler bester Werfer der deutschen Mannschaft.

Am Dienstag kehrt die Mannschaft nach Deutschland zurück. Die Universiade findet dann vom 14. – 31. August statt, wieder in China – in Taipeh City.

Euroleague-Erfahrung für die Baskets

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Gute Nachrichten zum Wochenende: Die Telekom Baskets haben Nemanja Djurisic verpflichtet. Der PowerForward unterschrieb einen Vertrag für eine Spielzeit in Bonn. Er war zuletzt in der polnischen ersten Liga bei Stelmet Zielona Góra aktiv. Mit dem Club spielte er auch schon in Bonn – beim Vorbereitungsturnier im Jahr 2015.

Auch international konnte der Bonner Neuzugang bereits reichlich Erfahrung sammeln. So war er in der Euroleague, im Eurocup und in der Basketball-Championsleague aktiv. Hier spielte er in der vergangenen Saison unter anderem gegen Ludwigsburg. Seit seiner Jugend ist Djurisic zudem im erweiterten Kader der Nationalmannschaft Montenegros.

Baskets-Cheftrainer Predrag Krunic zeigte sich von der Verpflichtung seines neuen PowerForwards begeistert: „Wir hatten bei der Besetzung der Innenpositionen ein klares Ziel und sind der Meinung, dass Nemanja alle Voraussetzungen mitbringt, um dieses zu erreichen. Er spielt die Position Vier, kann aber auch auf die Fünf ausweichen. Trotz seines noch jungen Alters hat er viel europäische Erfahrung, was uns sicher weiter helfen.“

Baskets-Präsident Wolfgang Wiedlich scheint ebenfalls angetan, auch wenn er gleichzeitig mahnend den finanziellen Zeigefinger hebt: „Es ist immer ein sportlicher wie wirtschaftlicher Spagat, einerseits ein gewisses Maß an Kontinuität im Team und andererseits über Neuverpflichtungen frische Impulse zu erhalten. Ich finde, das sieht bisher ziemlich vielversprechend für die nächste Saison aus.“

Mit der Verpflichtung Djurisics steht die Mannschaft für die kommende Spielzeit fast. Ein Teammitglied für die Position Drei wird noch gesucht. „Auch bei der letzten Verpflichtung lassen wir uns so viel Zeit, wie wir brauchen“, kommentierte Präsident Wiedlich.

 

Silins und Horton verlassen Bonn

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Ojars Silins und Ken Horton werden nicht weiter für die Telekom Baskets spielen. Horton verkündete schon am Sonntag, dass er in der kommenden Spielzeit in Frankreich auflaufen werde. Er schloss sich Elan Bearnais Pau-Lacq-Orthez an und spielt in Zukunft wieder in der ersten französischen Liga. Schon seine erste Saison als Profi hatte der Amerikaner in Frankreich verbracht, damals spielte er in Boulogne-sur-Mer.

Neben Horton wird auch der für ihn als (Verletzungs-) Ersatz verpflichtete Silins nicht auf den Hardtberg zurückkehren. Der Lette unterschrieb einen Jahresvertrag bei Dolomiti Energia Trento. Damit spielt er in der kommenden Saison im Eurocup und bekommt es unter anderem mit ratiopharm Ulm zu tun. Auch Silins zieht es damit zurück in die Vergangenheit. Vor seinem Engagement in Bonn spielte er sechs Jahre lang bei Reggio Emilia, zuerst in der Jugend, danach in der ersten italienischen Liga.

Derweil machten sich Sportmanager Michael Wichterich und Chefcoach Predrag Krunic auf in Richtung Summerleague. In Las Vegas versuchen die beiden, weitere Verpflichtungen für das künftige Baskets-Team zu tätigen. Auf den großen Positionen muss Ersatz für Horton/Silins/(Barovic?) her. Und auch auf der Position drei könnte noch nachgelegt werden.

Gamble bleibt in Bonn

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Die Telekom Baskets und Center Julian Gamble haben sich auf eine Vertragsverlängerung geeinigt. Der Amerikaner war vor der verganenen Spielzeit aus Belgien nach Bonn gewechselt. Auf dem Hardtberg wurde er schnell zum dominierenden Spieler unter den Körben, der in jedem Spiel der Saison auf dem Parkett stand. Gamble verlängerte seinen Vertrag um eine Spielzeit.

„Julian hat bereits in Belgien sein Potenzial angedeutet und ist für uns Baskets in der Bundesliga in die ihm zugedachte Rolle hinein- und im Saisonverlauf auch das ein oder andere Mal darüber hinausgewachsen“, begründete Baskets-Sportmanager Michael Wichterich den neuen Vertrag. „Dabei hat er sowohl auf dem Parkett aber auch als Führungspersönlichkeit innerhalb des Teams überzeugt. Mit seiner Weiterverpflichtung bleibt uns nunmehr ein insgesamt starkes Gerüst an Leistungsträgern aus dem Vorjahr erhalten, was so aktuell nur wenige Playoff-Teams vorweisen können.“

Gamble selbst freut sich ebenfalls über ein weiteres Jahr in Bonn: „Ich bin froh auch nächstes Jahr eine Situation vorzufinden, die für mich sportlich als auch für meine Familie abseits des Feldes ideal ist. Wir haben letztes Jahr schon einiges erreicht, wollen jetzt aber noch eine Schippe drauflegen. Der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft, mit den Coaches sowie dem Staff, dem Back-Office und vor allem den Fans war großartig – darauf wollen wir gemeinsam wieder aufbauen.“

Derweil hat die easyCredit-BBL den neuen Spielplan veröffentlicht. Die Baskets würden demnach mit einem Auswärtsspiel in Ludwigsburg in die neue Saison starten. Spiel zwei wäre dann in Ulm. Terminiert sind die Spiele für den 28. September und 3.Oktober. Weil die Bonner aber am 29. September in die Quali für die Champions League starten (Spiel zwei am 2. Oktober), werden beide Partien aller Voraussicht nach verlegt. Wann sie stattfinden ist allerdings noch nicht klar.

Jordan Parks und Ron Curry kommen nach Bonn

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Die Telekom Baskets haben ihre ersten ausländischen Neuverpflichtungen getätigt. Vom italienischen Zweitligisten Pallacanestro Alma Trieste wechselt Jordan Parks auf den Hardtberg. Der Amerikaner unterschrieb einen Vertrag für eine Spielzeit. Zuletzt hatte der Power Foward mit seinem Team das Finale der Playoffs in Italiens zweiter Liga erreicht. Er sorgte in der abgelaufenen Saison für 14,3 Punkte und 7,4 Rebounds. Außerdem verpflichteten die Bonner Ron Curry. Der 23-Jährige spielte zuletzt in Novo Mesto in der slowenischen Liga.

Der ebenfalls 23-jährige Parks stand bis Anfang vergangener Woche noch in der Finalserie auf dem Parkett. Im Anschluss an die gegen Virtus Bologna errungene Vizemeisterschaft reiste Parks für ein Kennenlernen nach Bonn – und hinterließ dabei einen bleibenden Eindruck. „Wir haben ihn während der Playoffs ohne sein Wissen vor Ort in Augenschein genommen, wollten ihn im Anschluss aber unbedingt auch einmal nach Bonn einladen“, erklärte Baskets-Sportmanager Michael Wichterich. „Dabei hat Jordan sich als außerordentlich offener, sympathischer und an unseren Strukturen interessierter Typ gezeigt. Als einer, der die Telekom Baskets Bonn national wie international mit viel Engagement und Ehrgeiz repräsentieren wird.“

Der Amerikaner selbst hofft auf einen Karrieresprung in Bonn: „Ich freue mich darauf, Teil des Programms der Telekom Baskets Bonn zu werden. Ich denke, dass ich dem Team mit meinen Fähigkeiten helfen kann, Spiele zu gewinnen, aber in Bonn gleichzeitig auch den nächsten Entwicklungsschritt machen kann.“

Ron Curry hat seine erste professionelle Spielzeit in Europa hinter sich gebracht. Der Guard sorgte für 12,1 Punkte und holte 3,1 Rebounds. Dazu gab er im Schnitt 2,5 Assists. Damit hat er Headcoach Predrag Krunic beeindruckt. Wichtig soll er aber vor allem in der Defensive werden: „Mit Ron stößt ein junger Spieler zu uns, der in seiner Rookie-Saison als Profi gezeigt hat, dass er beide Guard-Positionen besetzen kann. Für uns wird er primär als starker Verteidiger und sicherer Schütze auftreten, soll darüber hinaus aber auch den Spielaufbau unterstützen.“

DiLeo und O´Shea bleiben bis 2019

Die Telekom Baskets haben sich mit Spielmacher TJ DiLeo und Co-Trainer Chris O´Shea auf eine Vertragsverlängerung geeinigt. Beide unterschrieben neue Arbeitspapiere, die bis 2019 Gültigkeit haben. Der Vertrag von Cheftrainer Predrag Krunic hatte sich schon durch das Erreichen der Playoffs verlängert. Ein erster Schritt in Richtung der erhofften Kontinuität ist damit gemacht.

„TJ war und ist eine absolute Bereicherung für die Telekom Baskets Bonn, ein einwandfreier Charakter und auf dem Feld immer da, wenn und wo er gebraucht wird“, sagte Baskets-Sportmanager Michael Wichterich zur Verlängerung. „Er ist einer der sozialen Anker innerhalb der Mannschaft gewesen und hat sich in der vergangenen Saison zu einer Führungspersönlichkeit entwickelt. Entsprechend freuen wir uns, TJ weiter als wichtigen Teil des Teams an Bord zu haben.“

Je länger die Saison dauerte, desto mehr wuchs der Guard in seine Rolle bei den Baskets hinein. Als Josh Mayo in den Playoffs ausfiel, übernahm der Deutsch-Amerikaner sogar komplett das Ruder und führte seine Mannschaft durch die beachtenswerte Serie.

Auch der neue Vertrag für den Co-Trainer war laut Wichterich verdient: „Es ist großartig, mit Chris weiterhin einen super Typen und akribischen Arbeiter in unserem Programm zu haben. Er hat sowohl in sportlich schwierigen als auch spannenden Phasen seine Professionalität und Loyalität unter Beweis gestellt. Gemeinsam mit Predrag Krunic bildet er ein sich exzellent ergänzendes Trainergespann.“

O´Shea selbst freute sich ebenfalls, weiter in Bonn arbeiten zu können: „Ich fühle mich in Bonn und bei den Telekom Baskets sehr wohl, und bedanke mich für das mir von Seiten der Vereinsführung als auch von Coach Krunic entgegengebrachte Vertrauen. Wir haben hier einen ausgezeichneten Standort, der infrastrukturell und organisatorisch auf einem sehr hohen Level ist. Dennoch glaube ich, dass wir aus unseren Möglichkeiten noch mehr herausholen können. Ich freue mich darauf, die positive Entwicklung der Mannschaft des letzten Jahres auch in Zukunft  weiter zu unterstützen und aktiv daran mitzuwirken.“

Der Co-Trainer war bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten für die detaillierte Spielvor- und -nachbereitung als auch das Individualtraining zuständig. Diese Aufgaben wird er laut Verein auch weiter haben.

Eine weitere Spielzeit in den Büchern

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Das war sie also, die Saison der Telekom Baskets. Mit der Abschlussfeier im Foyer des Telekom Domes ist auch der letzte halbwegs offizielle Termin für Mannschaft, Staff und Anhängerschaft ohne größere Unfälle über die Bühne gebracht. In den nächsten Tagen werden sich die Spieler in alle Windrichtungen verteilen. Vorher wurden und werden noch Saisonabschluss- und eventuell erste Sondierungsgespräche für die kommende Spielzeit geführt. Mit wem, darüber kann trefflich spekuliert werden. Sicher ist, wie im Basketball häufig, dass nur wenige Spieler einen Vertrag für die nächste Saison haben. Im Fall der Baskets sind das Yorman Polas-Bartolo, Konstantin Klein und Johannes Richter.

Kein schlechter (deutscher) Grundstock, um ein Team herum zu basteln. Und doch scheint etwas zu fehlen. Oder jemand. Die Rede ist natürlich von Florian Koch. Urgestein, Eigengewächs, Inventar. Flo war eigentlich immer da. Ob das auch in der kommenden Saison noch so sein wird, darf zumindest bezweifelt werden. Zwar ist er Bonner mit ganzem Herzen, mit den Baskets seit der Jugend verbunden und seit Jahren eine feste Konstante in der ersten Mannschaft. Mit der Entwicklung seiner Spielzeit in der abgelaufenen Saison kann er aber sicher nicht zufrieden sein. Da stellt sich dann irgendwann tatsächlich die Frage nach dem Propheten im eigenen Land. Muss er vielleicht in die weite Welt hinaus, um endlich Spielzeit zu sehen?

Für die Bonner Anhänger wäre es ein Verlust, das machten sie am letzten Spieltag mehr als deutlich. Auch Flo wird sich schwer tun, die Heimat zu verlassen. Das war ihm ebenfalls anzusehen. Den Entschluss kann er derweil nur alleine treffen – allenfalls noch mit seinem engsten Umfeld. Es wird vermutlich nicht viel weniger als eine Grundsatzentscheidung: In Bonn bleiben und (endgültig) zur „Legende“ bei den Fans werden, oder doch den Schritt wagen und darauf hoffen, bei einem anderen Club mit mehr Spielzeit Stufe für Stufe die Karriereleiter hinauf zu klettern. Beide Entscheidungen könnte man nachvollziehen. Möge er die treffen, mit der er glücklich werden kann.